Zur Schule

Alle Infos, die den Schulalltag betreffen

News - Beiträge, Zur Schule

Lehrerpatenschaften

Unsere Lehrer und Lehrerinnen

›Jeder unserer Lehrer und Lehrerinnen wurde mit großer Sorgfalt von unserem Team ausgewählt und muss ein komplexes Anforderungsprofil erfüllen, um die Qualität und die Grundwerte unserer Schule im Unterricht repräsentieren zu können. Wir sind dankbar mittlerweile ein Team aus 7 verantwortungsvollen, intelligenten, liebevollen und kompetenten Lehrkräften zu haben.

Um die Qualität unserer Schule weiterhin aufrecht erhalten zu können, gibt es ab sofort die Möglichkeit auch Lehrerpatenschaften zu übernehmen. Denn letztendlich sind unsere Lehrkräfte diejenigen, die die meiste Zeit mit unseren Kindern verbringen und den engsten Kontakt mit ihnen haben.

Unsere Lehrer und Lehrerinnen erhalten selbst nach ugandischem Standard kein hohes Gehalt, obwohl sie an anderen Schulen etwas mehr verdienen würden. Aber ihre Leidenschaft für unsere bedürftigen Kinder und unseren Traum von einer veränderten Umgebung hat sie dazu bewegt in einen der ärmsten Distrikte zu ziehen und an der PMCO-Grundschule zu unterrichten. Fast die Hälfte unserer Lehrkräfte hat in ihrer Kindheit die Möglichkeit erhalten durch ein Patenprogramm zur Schule zu gehen und einen Abschluss als Lehrer zu absolvieren.

Als Organisation feiern wir diese Hingabe unserer Lehrer und Lehrerinnen. Um ihnen von unserer Seite Dank auszudrücken, übernehmen wir den Arbeitnehmeranteil an der ugandischen Rentenversicherung selbstredend, so dass sie netto mehr rausbekommen. Wir glauben daran, dass unsere Kinder nur so erfolgreich und zufrieden sein können, wie wir unsere Lehrkräfte wertschätzen.

Wenn du also eine Lehrkraft und somit das Leben vieler Kinder positiv beeinflussen und unterstützen möchtest, hast du ab sofort die Möglichkeit eine (Teil-)Patenschaft für einen unserer Lehrer und Lehrerinnen zu übernehmen!

Jetzt helfen:

PayPal – Schnell und unkompliziert


Bitte hier klicken:

Überweisung

PMCO Uganda e.V.
Deutsche Skatbank
IBAN: DE83830654080004238907
BIC: GENODEF1SLR

Endlich Ferien
News - Beiträge, Zur Schule

Endlich FERIEN

Wie lief der erste Schulterm in der PMCO Schule?

›Der erste Term in der neuen PMCO-Grundschule ist vorbei und die wohlverdienten Ferien stehen vor der Tür. Lange haben wir davon geträumt und uns vorgestellt, wie es wohl sein würde jeden Tag das Lachen unserer Patenkinder auf dem Schulcampus zu hören. Die letzten drei Monate durften wir nicht nur Kinderlachen hören, sondern auch frisch gekochtes Essen riechen, neugierigen Fragen lauschen, bunte Klassenräume bestaunen und Wachstum auf vielen verschiedenen Ebenen sehen und erleben.

Alle unsere PMCO-Schüler sind über sich hinausgewachsen, sind selbstbewusster, lebendiger und mutiger geworden. Ihre Noten haben sich verbessert und vor allem die Kommunikation in Englisch wurde enorm gefördert. Unsere PMCO-Patenkinder kamen aus dunklen engen Klassen mit bis zu 80 Schülern, und befinden sich nun in großzügigen hellen Klassenräumen mit höchstens 30 Kindern. Sie werden gesehen, gehört und gefördert und das merkt man.

Wir blicken auf einen herausfordernden und erfolgreichen ersten Schulterm zurück und sind dankbar für unser großartiges Team auf dem PMCO-Schulcampus, die dafür sorgen, dass der tägliche Schulbetrieb und deren Verwaltung möglich ist. Aber wir durften in dieser kurzen Zeit auch viel lernen und nutzen die Ferienzeit, um unsere Erfahrungen im gesamten Team zu reflektieren und uns neu auf die Vision von PMCO auszurichten, damit durch Bildung der Kreislauf der Armut durchbrochen werden kann. Unser Traum von einer Schule, in der die Kinder Kind sein dürfen, spielerisch lernen, geliebt werden und ihnen eine Stimme gegeben wird, ist kein Traum mehr, sondern existiert – mitten in Uganda.

Die monatlichen laufenden Kosten einer ugandischen Grundschule von Klasse 1 bis 7 sind deutlich höher als das, was wir durch die Schulpatenschaften abdecken können. Wir sind also nach wie vor auf Partnerschaften und Spenden angewiesen, die die laufenden Kosten der Schule decken. Falls dich das anspricht und du unser Projekt finanziell unterstützen möchtest, melde dich bei uns.

Ohne deine finanzielle Unterstützung bisher wäre die Schule für unsere Patenkinder immer noch ein Traum auf Papier und deswegen ein großes DANKE an alle, die unsere Vision mittragen und unterstützen!

Jetzt helfen:

PayPal – Schnell und unkompliziert


Bitte hier klicken:

Überweisung

PMCO Uganda e.V.
Deutsche Skatbank
IBAN: DE83830654080004238907
BIC: GENODEF1SLR

Patenkinder
News - Beiträge, Zur Schule

Schulbusse für einen sicheren Schulweg

Der Schulweg im ländlichen Mityana

›6:30 Uhr morgens: Es ist noch ganz ruhig auf dem PMCO-Schulcampus. Nur der Wachhund Ocean, ein gehorsamer Schäferhund, streunt nach einer langen Nacht noch durch das feuchte Gras. Die ersten Sonnenstrahlen sind am Horizont zu erkennen und ein neuer Schultag steht vor der Tür.

Unsere Fahrer kommen pünktlich am Schultor an und werden von Chris, unserem Nachtwächter, hereingelassen. Schnell werden die Kilometerstände der beiden Schulbusse sorgfältig ins Logbuch eingetragen, dann geht es los.
Die kalten Motoren starten und durchbrechen die morgendliche Stille. Das ist das Zeichen dafür, dass in ca. einer Stunde viele Kinderstimmen den Schulcampus erfüllen werden.

Das Tor wird geöffnet und die Busse rollen los – vorbei an Frauen, die Bananenstauden auf dem Kopf zum Markt tragen, an Motorradtaxen, die ihre Kunden zur Arbeit in die Stadt bringen, an kleinen Shops unter Wellblechen, die gerade öffnen und deren Besitzern, die auf ein gutes Tagesgeschäft hoffen. In Uganda beginnt der Tag früh, denn für die meisten Menschen wird er bereits um 18 Uhr mit Einbruch der Dunkelheit wieder enden.

Erster Stopp: Die Wohnungen der PMCO-Lehrer, denn jeden Morgen fahren zwei von ihnen mit, um beim Einsammeln unserer PMCO-Patenkinder mitzuhelfen. Heute sind die beiden Lehrer Mr. Abraham und Ms. Lydia an der Reihe und warten bereits auf die Schulvans.

Nachdem die beiden jeweils in einen der Busse eingestiegen sind, geht es weiter. An der Hauptstraße trennen sich ihre Wege; der erste Bus biegt nach links in Richtung der Siedlungen außerhalb ab, und der Zweite nach rechts in Richtung Zentrum von Mityana.

Beide Busse sind nun auf unterschiedlichen Routen unterwegs und haben doch das gleiche Ziel: alle PMCO-Patenkinder einsammeln und auf ihrem weiten und teilweise gefährlichem Weg sicher zur Schule zu bringen. Manche von ihnen müssten abenteuerliche Schulwege auf sich nehmen – positiv ausgedrückt, müssten Hügel und Täler überqueren und schon früh am Morgen viele Kilometer laufen durch wildes Gestrüpp und Unterholz mit artenreichem Getier. Was für Kinder in Deutschland die normalste Sache der Welt ist, wäre für unsere PMCO-Kinder mit großen Gefahren verbunden.

Am Straßenrand erkennt man von weitem bereits die dunkelblau-weißen PMCO-Uniformen, die sich von der roten staubigen Erde am Straßenrand abheben. Teils wache, teils noch ganz verschlafene junge Schüler steigen lärmend in den Bus zu ihrem Lehrer ein.
Sobald alle Sammelstellen angefahren wurden, sind die Busse voll – und spätestens jetzt sind alle wach. Denn im Bus wird gesungen, gelacht und Witze mit Ms Lydia und Mr. Abraham erzählt.

Zwei große Busse in den PMCO-Farben mit lachenden Kindern in schönen Schuluniformen – das fällt auf. Und mittlerweile sind die morgendlichen Fahrten rund um Mityana bekannt und beliebt, denn es wird fleißig gewunken und „good morning“ gewünscht.

Nach mehreren Touren durch den Distrikt Mityana haben es die beiden Busfahrer um 7:50 Uhr endlich geschafft. Knapp 100 Kinder toben über das Schulgelände und finden sich in die unterschiedlichen Klassenräume ein. Alle PMCO-Schüler sind sicher an der Schule angekommen und ein weiterer Tag, an dem viele Kinder durch deine Unterstützung und Patenschaft eine Zukunft erhalten, kann beginnen.

DANKE für jede Patenschaft und Spende, die unseren Schülern in Uganda einen sicheren Schulweg ermöglicht!

Jetzt helfen:

PayPal – Schnell und unkompliziert


Bitte hier klicken:

Überweisung

PMCO Uganda e.V.
Deutsche Skatbank
IBAN: DE83830654080004238907
BIC: GENODEF1SLR

News - Beiträge, Zur Schule

Überraschungsbesuch für Natasha

Ein Bericht von den Pateneltern

›Nach einer beeindruckenden dreiwöchigen Uganda-Reise stand für uns noch ein letzter Höhepunkt an! Seit März 2022 sind wir Paten von Natasha. Schon im Vorfeld hatten wir in den Patenschafts-Meetings den Wunsch geäußert, sowohl unser Patenkind als auch das Schulgebäude einmal besuchen zu dürfen.

Vor Ort konnten wir uns dann mit Hilfe von Gucci, Paula und Moses vom PMCO-Team zunächst ein Bild von der Schule machen. Großartig, was PMCO bis heute schon geleistet hat und schön, die Fortschritte einmal live vor Ort zu sehen. Anschließend fuhren wir weiter, um unser Patenkind zu besuchen. Leider war Natasha nicht zuhause, denn sie lag mit Malaria im Krankenhaus. Das erfuhren wir aber erst kurz davor, denn in Uganda sind aktuell noch Schulferien. Ihre Mutter war bei ihr. Also fuhren wir weiter ins Hospital. Wir kauften vorher noch Zucker, Seife und Brot für die Familie und hatten auch das ein oder andere aus Deutschland mit dabei. Es war sehr schön und emotional, Natasha und ihre Mutter kennenlernen zu dürfen. Sicherlich wird sie erst später ihren „Überraschungsbesuch“ realisiert haben.

Wir können nur jedem Paten empfehlen, irgendwann einmal das eigene Patenkind zu besuchen, wenn die Möglichkeit bestehen sollte. Eines können wir versprechen: PMCO wird diesbezüglich alles möglich machen! Nochmals ganz herzlichen Dank an Gucci, Paula und unseren „Fahrer“ Moses für die vielen Informationen und für einen großartigen und sehr lange nachhaltigen Tag, den wir so schnell nicht vergessen werden!

Und auch wenn es in Uganda natürlich das ein oder andere Problem gibt: es ist ein tolles Land mit sehr hilfsbereiten, stolzen und freundlichen Menschen inkl. einer wunderbaren Landschaft. Und PMCO ist jede Unterstützung wert!

Herzliche Grüße Heike und Volker

Jetzt helfen:

PayPal – Schnell und unkompliziert


Bitte hier klicken:

Überweisung

PMCO Uganda e.V.
Deutsche Skatbank
IBAN: DE83830654080004238907
BIC: GENODEF1SLR

News - Beiträge, Zur Schule

Zeitungsbericht des Badener Tagblatt

Interview mit dem PMCO-Leiter Ray

›Abdruck des BADENER TAGBLATT vom 09.12.2022 Seite 21

Baden-Baden/Mityana – Mit rund 46.000 Euro an Spenden aus Baden-Baden wurde auf Anregung der früheren Oberbürgermeisterin Margret Mergen (CDU) ein Schulprojekt in der Region Mityana im knapp 6.000 Kilometer entfernten afrikanischen Uganda unterstützt. Mit der Förderung aus Mittelbaden wurde rund 75 Kilometer westlich der Hauptstadt Kampala eine Schule gebaut.

In Deutschland gibt es immer wieder Probleme vor Schulen, weil Eltern Kinder mit dem Auto bringen oder abholen – und damit auch Kinder gefährden. Gibt es das auch in Uganda?
Aliganyira: Es hängt sehr davon ab, in welchem Bereich oder Umfeld Kinder zur Schule gehen. Die Qualität der Bildung – und ob es eine Chance für Kinder gibt, eine akademische Ausbildung zu erhalten – hängt stark von dem Preis ab, den man für die Schule zahlen kann. Die Spanne liegt zwischen 20 Euro pro Schulterm (drei Monate Unterricht und einen Monat Ferien) und 8.000 Euro pro Semester. Wenn man zu den teureren Schulen geht, kommen fast alle Schüler in Autos, aber der Verkehr ist sehr gut organisiert und keine Kinder werden in Gefahr gebracht. Die billigeren Schulen sind hauptsächlich Schulen tief in ärmeren Gebieten und Dörfern, wo die Leute keine Autos haben. Das übliche Schulkonzept in Uganda ist das Internat, sodass viele Kinder das ganze Semester in der Schule wohnen.

Wie kommen die Schüler zur Schule?
Aliganyira: Einige Eltern sind in der Lage, ihre Kinder auf sehr gute Schulen zu schicken, die sich hauptsächlich in Kampala, der Hauptstadt Ugandas, befinden. Es ist üblich, sein Kind dann in eine Schule nach Kampala zu schicken, auch wenn die Familie sieben Stunden von der Schule entfernt lebt. In dem Fall bleiben die Kinder drei Monate in der Schule und kommen nur für die Ferien zurück. Kinder, die sehr günstige und lokale Schulen besuchen, leben entweder ganz in der Nähe der Schule oder sie leben so tief im Dorf, dass sie viele Kilometer laufen müssen, um zur Schule zu gelangen – in beiden Fällen gehen sie morgens zu Fuß und am Nachmittag zurück. Diese lokalen Schulen bieten oft kein Internat an, denn die Menschen in diesen Gegenden können sich die damit verbundenen Extrakosten nicht leisten.

Wie groß sind die Klassen und wie viele Lehrer unterrichten in der Schule?
Aliganyira: Die Klassen sind viel größer als in Deutschland. Es ist immer ein Lehrer pro Klasse/pro Fach, der zwischen 50 und 80 Kinder unterrichtet. Aus diesem Grund ist die einzige Unterrichtsmethode der Frontalunterricht.

Gäbe es die Schule ohne finanzielle Unterstützung aus Deutschland?
Aliganyira: Nein. Die Kinder, die wir in unserem Programm haben, könnten dann überhaupt nicht zur Schule gehen, sondern sie müssten auf Feldern arbeiten, Grabungsarbeiten machen oder andere einfache Jobs bekommen, um sicherzustellen, dass sie genug Geld für eine Mahlzeit am Tag haben. Die Familien und Eltern, mit denen wir arbeiten, können sich nicht einmal die billigste Schule leisten, die 20 Euro pro Semester kostet, da ihr monatliches Einkommen viel geringer ist. Jetzt, da die Kinder zwei bis drei Mahlzeiten pro Tag in der Schule bekommen, müssen sie sich keine Sorgen mehr machen, Geld für ihr eigenes Essen zu verdienen und dürfen einfach Kind sein.

Gibt es Pläne für eine Expansion?
Aliganyira: Ja, wir haben viele Pläne, den Campus zu erweitern. Wir möchten eine weiterführende Schule bauen, damit die Ausbildung für die Kinder nicht nach der Grundschule aufhört und auch einen Kindergarten errichten, damit wir auch viel jüngere Kinder aufnehmen können. Wir planen auch eine Gesundheitsstation, in der wir nicht nur den Kindern, sondern der gesamten Community medizinische Versorgung bieten können.
Wir möchten auch mehr Land kaufen, ein landwirtschaftliches Projekt starten und die Eltern unserer Kinder und Menschen aus der Umgebung beschäftigen. Das Essen, das die Kinder in der Schule essen, möchten wir hier selber anbauen. Eines der Hauptziele der Organisation ist, eine selbst versorgende, nachhaltige Organisation zu werden.

Wenn Sie die Wahl hätten: Welche Schule würden Sie persönlich am liebsten besuchen: eine in Deutschland oder eine in Uganda?
Aliganyira: Ich bin dankbar, dass ich die Möglichkeit hatte, in Uganda zur Schule zu gehen und sogar eine Universität zu besuchen. Aber wenn ich wählen könnte, würde ich gerne in Deutschland zur Schule gehen. Ein Hauptgrund dafür ist, dass Bildung kostenlos ist und ein Kind nicht mit der Angst aufwächst, nicht mehr zur Schule gehen zu können, wenn die Eltern ihren Job verlieren oder krank werden und nicht mehr arbeiten können. Ich glaube auch, dass das Bildungssystem in Deutschland praktischer ausgerichtet ist. Kinder werden dazu erzogen, unabhängig zu sein, Fragen zu stellen, für ihre Rechte einzustehen, proaktiv zu sein. Nicht so in Uganda, wo Kinder trainiert werden, wie Roboter zu lernen, nur um Prüfungen zu bestehen, aber oft keine ganzheitliche Ausbildung erhalten, um ein selbstständiges Leben zu führen. Ich habe das Gefühl, dass dem ugandischen Bildungssystem hier viele Dinge fehlen und es einem „Clean-Up“ des Systems bedarf.

Das Gespräch führte Bernd Kamleitner.

Link zum Zeitungsbericht: https://epaper-bt.badisches-tagblatt.de/?issueid=6108&pageno=21&printstoryguid=af242f32-9585-46ee-add0-0c8b4ed591cd&free=true

Jetzt helfen:

PayPal – Schnell und unkompliziert


Bitte hier klicken:

Überweisung

PMCO Uganda e.V.
Deutsche Skatbank
IBAN: DE83830654080004238907
BIC: GENODEF1SLR

News - Beiträge, Zur Schule

Schulstarter-Set

Schulstarter-Set für jedes Kind

›Man hat das Gefühl das Jahr 2022 hat gerade erst angefangen – nun geht es jedoch wieder dem Ende zu. Manche von euch beginnen in diesen Tagen bereits schon mit den ersten Weihnachtsvorbereitungen – die ersten Plätzchen backen, Grußkarten schreiben und sich Geschenke überlegen, mit denen man seine Lieben beschenken will.

Dieses Jahr hat uns als PMCO viel Energie gekostet, um den Bau der Schule trotz pandemiebedingter Herausforderungen zu stemmen. Zwei Gebäude, die für den endgültigen Schulstart benötigt werden, sind noch in Arbeit. Und gleichzeitig nimmt die Not in Uganda immer weiter zu. Fast wöchentlich steigen die Preise, die Benzinpreise stiegen insgesamt sogar um das Fünffache. Es gibt nach wie vor kaum Jobs und die Menschen haben kein Geld, um sich etwas zu kaufen. Gleichzeitig ist Gesundheit zum Luxus geworden, die Sterberate hat sich drastisch erhöht. Wir waren froh, dass Lehrer die Corona-Impfung erhielten und die Beschränkungen nachließen. Und nun erschüttert seit ein paar Wochen die Nachricht von einem Ebola-Ausbruch die ganze Gegend um unsere Patenfamilien.

Trotzdem hat sich in diesem Jahr ein großartiges Team aus einheimischen Mitarbeitern in Uganda geformt, die alle dieselbe Vision für die Kinder in Afrika haben und sich mit aller Kraft bei PMCO investieren. Insgesamt gehen dank PMCO-Patenschaften 75 Kinder in eine nahegelegene Privatschule, denen dies vorher nicht möglich gewesen war. Dies sind ca. 60 Familien, für die das kommende Weihnachtsfest ein fröhlicheres wird, da unser Team auch bei den regelmäßigen Hausbesuchen Lebensmittel und Haushaltsbedarf durch die Lebenshaltungspatenschaften mitbringen darf.

Auch auf den Wunschzettel unserer Kinder möchten wir dich aufmerksam machen, denn für den Schulstart an unserer Schule im kommenden Jahr benötigt jeder Schüler dringend ein Schulstarter-Set. Vielleicht bist du auf der Suche nach einem Weihnachtsgeschenk für ein Familienmitglied und möchtest in dessen Namen bedürftigen Kindern durch diese Spende eine besondere Überraschung machen.

Spende bis Weihnachten für die Einschulung eines Patenkindes

       200 EUR für ein Schulstarter-Set

Dadurch ermöglichst du unter anderem handwerkliche Arbeitsplätze für den Kauf von holzgefertigten Schulbänken und Tischen, sowie geschneiderte Schuluniformen. Unsere Schüler und Lehrer erhalten dadurch neue Schulbücher, Unterrichtsmaterialien und Geschirr. Ebenso wird davon notwendiges Inventar für unseren Schulcampus wie Feuerlöscher, Mülleimer, Seife und Garderobe gekauft. Insgesamt werden mit diesem Geld und weiteren Spenden sechs Klassenzimmer, ein Sekretariat, ein Lehrerzimmer und eine Mensa mit Küche ausgestattet.

Wir sind unglaublich gespannt welche Geschichten in ein paar Jahren durch diese Kinder entstehen werden, wenn sie einem Beruf nachgehen, Familien haben und ein eigenständiges würdevolles Leben führen können. Jedes Kind ist wertvoll und mit der Hilfe unserer Mitarbeiter und vor allem der finanziellen Unterstützung der Paten wird jedes diesen Weg schaffen. Darum sagen wir an dieser Stelle größtmöglichen Dank an dich als wertvoller Pate und Teil der Geschichte vieler Kinder – Hoffnung und Zukunft, die ohne dich nicht möglich gewesen wäre.

Das ganze Team aus Deutschland, der Schweiz und Uganda mit allen unseren Kindern und deren Familien wünscht dir ein gesegnetes Weihnachtsfest! Komm gesund und wohl behütet in das neue Jahr.

 

Jalia aus Mpanga im Distrikt Mityana freut sich riesig auf ihre neue Schule. Nächstes Jahr kommt die 8-Jährige schon in die P2: „Ich bin auserwählt, hier zu sein. Ich will lernen und meine Großmutter und Geschwister unterstützen, damit sie eine bessere Zukunft haben.“ Jalias Schulbildung ist ein wichtiger Betrag zur Bekämpfung von Armut für ihre Familie und ihr Umfeld.

Jetzt helfen:

PayPal – Schnell und unkompliziert


Bitte hier klicken:

Überweisung

PMCO Uganda e.V.
Deutsche Skatbank
IBAN: DE83830654080004238907
BIC: GENODEF1SLR

News - Beiträge, Zur Schule

Happy Birthday to me!

Happy Birthday to me!

› Kannst du dir vorstellen, wie es ist, wenn du deinen Geburtstag nicht kennst? Wenn du nicht weißt, was das Wort „Geburtstag“ bedeutet? Was macht das mit deiner Identität und deinem Selbstwert? Wie stellst du dich irgendwo vor, wenn du nicht weißt, wie alt du bist? Keine Geschenke, keine ermutigenden Worte, kein Geburtstagskuchen, keine Kerzen, keine Geburtstagslieder?

Was für uns unvorstellbar klingt, ist für die meisten unserer Kinder Realität, denn die meisten kennen ihren Geburtstag nicht. Nicht einmal die Eltern oder Großeltern wissen, an welchem Tag ihre (Enkel)Kinder geboren wurden.

Ziel unserer Arbeit ist es ein „whole child“ – ein „ganzheitliches Kind“ auszubilden. Ein Kind, das selbstbewusst ist und lieben kann, weil es selbst geliebt wird. Ein Kind, das sich wertgeschätzt fühlt und deshalb andere Menschen wertschätzen kann. Ein Kind, das sensibel, empathisch, aufmerksam, weltoffen, willensstark, ehrlich und selbstständig. Ein Kind, das sicher in seiner Identität ist und seinen eigenen Wert kennt.

Wir denken, seinen Geburtstag zu kennen und für jedes Lebensjahr gefeiert zu werden, trägt einen großen Teil zu dieser Entwicklung bei.

Deshalb FEIERN WIR GEBURTSTAG!

Für die PMCO-Kinder, die ihren Geburtstag  nicht kennen, legen wir einen Geburtsmonat im Jahr fest und feiern jeden Monat die Kinder, die im vergangenen Monat Geburtstag hatten. Letzte Woche haben wir alle unsere August-Babys gefeiert! Es gab Kuchen, es wurden Geburtstagslieder gesungen, Geburtstagskerzen wurden angezündet, Snacks, Softdrinks, Spiele und ganz viel Spaß!

Nicht nur für unsere Patenkinder war der Tag spannend – auch für unsere Eltern, denn diese haben solche Geburtstagspartys selbst auch nie erlebt. Deshalb gab es nicht nur Kuchen für die Kinder, sondern auch für die Eltern – was für ein toller Tag!

Neben dem spaßigen Teil des Tages haben wir die Kinder außerdem in Kleingruppen eingeteilt und mit ihnen über das Thema „Kommunikation“ gesprochen. Auch hier mit dem Blick darauf, ein „ganzheitliches Kind“ auszubilden, welches selbstbewusst kommunizieren kann. Gleichzeitig fand ein Elterntreffen statt, in dem unsere Eltern Informationen zu dem dritten und letzten Schulterm erhalten haben, der in ein paar Tagen startet.

Wir finden: ein rundum gelungener Tag!

Jetzt helfen:

PayPal – Schnell und unkompliziert


Bitte hier klicken:

Überweisung

PMCO Uganda e.V.
Deutsche Skatbank
IBAN: DE83830654080004238907
BIC: GENODEF1SLR

News - Beiträge, Zur Schule

Persönlicher Bericht von Ex-Oberbürgermeisterin Margret Mergen

Schulen für Afrika

› Bericht von Margret Mergen

Das konkrete Schulprojekt in Uganda:
Ende Juni war ich gemeinsam mit Frau Stadträtin Dr. Kath und meiner Schwester Gerburgis in Uganda, wo wir die Schule feierlich eingeweiht haben. Es handelt sich um das Schulprojekt für das viele Bürgerinnen und Bürger von  Baden-Baden in den vergangenen Jahren gespendet haben. Ich hatte mir in Folge der Flüchtlingskrise von 2015 ein Schulprojekt in Uganda in der armen Region Mityana ausgesucht. Die Region liegt ca. 75 km westlich von der Hautstadt Kampala und hat eine Fläche von 263 qkm, ungefähr so groß wie Dortmund. Die Region hat rund 100.000 Einwohner, gilt als fruchtbar, aber arm. Arbeitsplätze sind Mangelware, viele Menschen arbeiten als Tagelöhner oder leben von den Erträgen eines kleinen Stückes Land. Es gibt dort eine private Schule (School Open Heart), die aber aus allen Nähten platzt.

Die Organisation „Fly and help Stiftung“ von Reiner Meutsch arbeitet seit Jahren daran, 1000 Schulen für Afrika auf den Weg zu bringen. Mit Fly und Help kam ich auf die Region Mityana. Fly and help arbeitet vor Ort mit konkreten Organisationen zusammen, die dann die konkreten Grundstück kaufen, die Schule planen und bauen und dafür sorgen, dass die Schule auch betrieben wird.

Der Organisator vor Ort ist der deutsche Unternehmer Thomas Bleile aus München (www.pmco-uganda.org). Er hat gemeinsam mit seiner Frau Michaela und einem kleinen Team aus Deutschen und Ugandern unter dem Namen PMCO „Passion Ministry Christian School“ 2021 ein wunderbares Grundstück von 16.000 qm auf einer Höhe von 1.500 m erworben, bebaubar gemacht und nun eine Primary School mit vier Klassen gebaut. Der Spatenstich war
im Januar 2021, die offizielle Einweihung begingen wir gemeinsam Ende Juni 2022. Rund 50.000 =ê sind bisher in das Projekt geflossen. Es gibt neben dem Schulgebäude mit hellen und freundlichen Klassenräumen mit blauen Schulbänken ein kleines Toilettengebäude für Schüler und Lehrer, eine Brunnenanlage für Frischwasser und einen schönen Kinderspielplatz. So etwas kennen die Kinder in Uganda gar nicht, denn es gibt dort keine Kinderspielplätze. So wussten die Kinder bei der Einweihung nicht, wie man eine Schaukel bewegt. Sie saßen auf den Schaukeln und ließen die Beine hängen, bis wir ihnen zeigten, wie wir eine Schaukel in große Höhen bewegen können – und natürlich dabei größten Spaß haben.

Der Schulbetrieb kann regulär starten, sobald auch das Kantinengebäude mit der Küche fertig ist. Dieses soll in einem vorhandenen, ehemaligen Stallgebäude realisiert werden. Denn der Schulbetrieb geht von morgens 8:00 bis ca. 17.00, so dass die Kinder möglichst ein Frühstück und eine Mahlzeit am Mittag bekommen sollen. Das Frühstück ist häufig einfach nur ein Porridge, von dem unsere Kinder sicher nicht satt würden. Aber es bedeutet regelmäßige Mahlzeiten am Tag, und das ist in dieser Region durchaus nicht selbstverständlich. Wir haben das fröhliche Lachen der Kinder erlebt, die sich um die nächste Mahlzeit keine Sorgen machen müssen. Und wir haben auch die Familien der Kinder gesehen, die von der Hand in den Mund leben und sich keine Extra-Ausgaben wie Schuluniform oder Lernmittel leisten können.

Für den laufenden Betrieb der privaten Schule braucht es ebenfalls finanzielle Unterstützung. Die Schule ist angewiesen auf Paten für die Schüler, da die Bezahlung der Lehrer nicht vom Staat erfolgt, sondern von dem privaten Schulträger aufgebracht werden muss. Es kommen weitere Kosten hinzu für die Lebenshaltungskosten, Schulmaterial, Schuluniform und Verpflegung mit Frühstück und Mittagessen. Sobald die Schule auch als Boardingschule quasi wie ein Internat betrieben wird, leben die Kinder auf dem Schulgelände in eigenen Schlafgebäuden. Schließlich bedarf es einer regelmäßigen medizinischen Untersuchung und Begleitung, die über eine Krankenversicherung abgedeckt wird. Alles in Allem kostet eine Voll-Patenschaft für ein Kind 65 ê/Monat. Aber auch schon geringere Patenschafts Spenden helfen den Kindern.

Die neue Schule hat bereits 75 Kinder, für die Patenschaften bestehen. Die Schule könnte aber ohne weiteres 300 Schüler betreuen. Auch gibt es Überlegungen, auf dem großen Gelände eine Fortführung der Schule zu bauen, eine Secondary School für die weitere schulische Ausbildung. Jetzt geht es aber erst einmal darum, für die Küche 15.000 Euro und den Speisesaal 17.000 Euro zu generieren.

Warum nun eine Schule in Uganda bauen?
Es gibt theoretisch eine Schulpflicht für die „primary school“ in Uganda, aber vielen Kindern und Jugendlichen ist faktisch ein Schulbesuch unmöglich. So wurden in den vergangenen Jahren Schulgebührenbefreiungen durchgesetzt. Allerdings sind ein Großteil der Lehrer nicht ausreichend ausgebildet und werden schlecht und unregelmäßig bezahlt (durchschnittlicher Monatslohn 50-80 $/Monat). Geld für Schulmaterialien ist nicht vorhanden, und somit gibt es oft weder Schulbücher noch Hefte und Stifte. Außerdem können sich viele Familien die Kosten für die obligatorische Schuluniform nicht leisten. Die Analphabetenrate liegt bei 29 %. Die Einschulungsquote für die „secondary school“ liegt bei nur 15 %, und nur eine verschwindende Minderheit erreicht die Spitze des Ausbildungssystems und kann auf die Universität gehen.

Uganda hatte während der Corona-Pandemie einen harten Kurs gefahren. Die Schulen waren zwei Jahre geschlossen und öffneten erste Anfang 2022 wieder. Viele Lehrer haben sich andere Jobs gesucht, so dass die Schulen kaum wieder ihren Betrieb aufnehmen konnten. Die einzelnen Schulklassen umfassen 50-100 Schüler und die Schulen sind oft in sehr schlechten Zustand, die Ausstattung ist desolat.

Das Schulsystem gliedert sich in die „Nursery“ (Kindergarten 3-6 Jahre), den es faktisch im ländlichen Raum und in ärmeren Gegenden nicht gibt. Die Primary School ist die Grundschule von Klasse 1 – 7, und das Schuljahr gliedert sich in 3 Abschnitte von je 3 Monaten (Term), unterbrochen von Ferien. ln dieser Zeit kehren die Kinder zurück, um bei den Familien zu sein. Die Wege zur Schule sind oft zu weit, als dass die Kinder täglich zur Schule gehen könnten. Die Secondary dauert 6 Jahre von 13-19 Jahre und ist grundsätzlich gebührenpflichtig.

Aufgrund der weiten Wege zur Schule gibt es Boarding Schools, die quasi ein Internat sind. Die Schüler wohnen in den Schulen, haben geschlechtergetrennt lediglich große Gemeinschaftsschlafräume mit einfachen 3-stöckigen Metallbetten, eng auf eng. Die Schüler können ihre Habseligkeiten und Wäsche in einer Metallkiste verstauen, die auf dem Bett steht. Die Schuluniformen waschen die Kinder selbst, Privatsphäre gibt es keine. Für diese Schulform
fällt Schulgeld an, das sich die normale Familie gar nicht leisten kann. Die Wege zur Schule werden zu Fuß gemacht, oft durch unwegsames Gelände oder einfach entlang der nicht asphaltierten Fahrwege.

Das Durchschnittseinkommen liegt in Uganda bei 500 $/Jahr. Die Schulgebühren liegen für einen Term (3 Monate) häufig auch schon bei 500 $/Term, teilweise sogar bei 2.500 $/ Term also für 3 Monate. Daraus wird leicht erkennbar, dass Schulen Luxus sind. Ein Freund sagte mir kürzlich: „Afrika ist der vergessene Kontinent“. Wir dürfen Afrika aber nicht vergessen, denn es wird in den kommenden Jahren und Jahrzehnten der Kontinent mit den
meisten Bewohnern unseres Planeten.

Einige allgemeine Fakten zu Afrika:
Bevölkerung:
1,4 Mrd. Einwohner 2022
2,5 Mrd. Einwohner 2050
4,3 Mrd. Einwohner 2100 = 40 % der Weltbevölkerung 2100

10 Länder in Afrika haben mehr als die Hälfte aller neugeborenen Menschen, u.a. Uganda und Kenia. Uganda gilt übrigens unter Anthropologen aufgrund fossiler Funde als „Wiege der
Menschheit“.
Uganda hat 45, 7 Mio Einwohner und 241.000 qkm und hat damit rund 68 % der Größe Deutschlands (357 qkm). Es ist ein Binnenland in Ostafrika und grenzt an den Victoria See. Das Durchschnittsalter liegt bei 15,7 Jahren – zum Vergleich in Deutschland bei 47,8 Jahren. Die Hälfte der Bevölkerung ist unter 14 Jahre alt. Knapp 85 % gehören die Ugander christlichem Glauben an, 12 % sind muslimischen Glaubens.
Von 1896 bis 1962 war Uganda eine englische Kolonie bzw. Protektorat und wurde dann unabhängig. Der erste Staatschef nach der Unabhängigkeit wurde der Diktator Milton Obote, der 1971 von ldi Amin abgelöst wurde. Unter seiner Diktatur bis 1979 liess er bis zu 300.000 Menschen ermorden. In seiner Ära mussten auch geschätzt 60.000 Asiaten, insbesondere Inder, das Land verlassen, wodurch die wirtschaftliche Lage deutlich schlechter wurde, denn die Inder führten vor allem in den Städten die Geschäfte und die Wirtschaft. Intellektuelle verließen das Land aus Sorge vor willkürlicher Abstrafung. Nach der Diktatur Amins folgte wieder Milton
Obote bis 1986.
Uganda ist eine präsidiale Republik. Das politische System wird vom Regierungschef, Yowerie Museveni (76 Jahre alt), bereits seit 34 Jahren geführt. Er regiert seit 1986, gilt als gemäßigterer Präsident und ist bis 2026 gewählt. Er wird unterstützt von der „Nationalen Widerstandsbewegung NRM-C.

Nach unserem Besuch in der Region Mityana, nach der Begegnung mit den armen Familien in deren einfachsten Hütten, nach dem Blick in die Augen der vielen Kinder, die auf eine bessere Zukunft hoffen, bitte ich herzlich um Unterstützung der Schule in Mityana für den Bau der Mensa. Vor allem aber helfen Schulpatenschaften für weitere Kinder. Weitere Infos unter: https://clone.pmco-uganda.org/faq/

Jetzt helfen:

PayPal – Schnell und unkompliziert


Bitte hier klicken:

Bitte folgende Informationen angeben:
PMCO Uganda + Adresse für Spendenbescheinigung

Überweisung

PMCO Uganda e.V.
Deutsche Skatbank
IBAN: DE83830654080004238907
BIC: GENODEF1SLR
VWZ: PMCO + Adresse für Spendenbescheinigung

News - Beiträge, Zur Schule

Ein Fest der Hoffnung: unsere Schuleinweihung

Einweihung unseres ersten Schulgebäudes

› Luftballons und Musik, Tanzen und Lachen, große und kleine Gäste, der Duft von gutem Essen: Das war die Atmosphäre auf dem Schulcampus von PMCO am 28. Juni 2022, der Tag der Einweihung unseres ersten Schulgebäudes in Uganda/Distrikt Mityana. 

Emotionen gab es viele, denn von kreativer Unterhaltung bis hin zu lobenden Worten gab es so einiges, was unsere Besucher berührt und begeistert hat. Dazu gab es Zeit für Spiel und Spaß für die PMCO-Patenkindern wie auch traditionelles ugandisches Essen – es war also für jeden etwas dabei! 

Einweihungfeier

Einer der Highlights des Festes war die offizielle Einweihung des ersten Schulgebäudes, das durch das Engagement der ehemaligen Oberbürgermeisterin von Baden-Baden, Frau Margret Mergen, gespendet wurde. Frau Mergen war selbst anwesend, um das Land Uganda, die Perle Afrikas, zu erleben. Sie wollte persönlich die Patenkinder und das Team von PMCO kennenlernen, sowie das erste Schulgebäude auf dem Campus in einem der ärmsten Distrikte rund um die Hauptstadt Kampala einweihen. Dabei durfte die ganze Dorfgemeinschaft von Mityana sehen, wie weit der Bau des Schulcampus fortgeschritten war. Aber auch die Verwandten und Patenkindern von PMCO erhielten einen ersten Eindruck davon, wie die Schule aussieht, die sie bald besuchen werden. 

170 geladene Gäste waren anwesend, darunter die 75 PMCO Patenkinder und deren Familien, das PMCO-Team in Uganda, lokale Regierungsvorsteher und Repräsentanten der Kirchen und Schulen, die Begleiterinnen der ehemaligen Bürgermeisterin aus Baden-Baden, sowie Thomas und Michaela Bleile – die Gründer von PMCO Uganda e.V. aus Deutschland. 

Beiträge

Es gab Ansprachen und Beiträge von den Gründern, der deutschen Bürgermeisterin, den Kindern und Eltern. Die Direktoren von PMCO in Uganda, Juli und Raymond stellten die enorme Relevanz von PMCO in Mityana dar, und bedankten sich bei den Erziehungsberechtigten, dass sie PMCO ihre Kinder anvertrauten. 

In allen Reden wurde einstimmig betont wie wichtig es ist Kinder auf der Grundlage guter Werte und Pädagogik zu erziehen und sie so auszubilden, dass sie zu verantwortungsvollen Menschen in ihrer Gemeinschaft heranwachsen. Besonderes Augenmerk wurde auf das Recht auf Bildung und die Hoffnung auf eine gute Zukunft jedes Kindes gelegt, unabhängig vom Herkunft, Familienverhältnissen und Schicksalen. 

Die Patenkinder führten Tänze auf und trugen Gedichte vor, was der Veranstaltung fröhliche Momente bescherte. Ihre Freude beim Präsentieren rührte viele der Gäste zu Tränen. Es war ein sehr besonderer Anblick zu sehen, welche Wirkung diese kleinen Menschen auf jeden hatten, der ihnen begegnete.  

Nach den Vorträgen und der Hauptzeremonie der Einweihung genossen alle Gäste frisch zubereitete lokale Speisen. Die Kinder wurden zu ihrem Erstaunen zuerst bedient und es war herzerwärmend ihre Begeisterung zu sehen. 

Spielplatz

Unsere Kinder stehen im Mittelpunkt und sind der Grund, warum wir diese Arbeit machen. Ein weiteres Highlight des Tages war es deshalb Zeit mit den Kindern zu verbringen und sie zum ersten Mal auf ihrem neuen Spielplatz spielen zu lassen. Ihr lautes Lachen und ihre Freude beim Spielen und Toben war für alle Besucher der Höhepunkt der gesamten Veranstaltung. 

Unser Ziel ist es die Schule bis Januar 2023 (nächstes Schuljahr in Uganda) zu eröffnen und den Schulbetrieb aufzunehmen. Dafür fehlen uns noch 32.000 Euro, um unsere Mensa und Küche fertigzustellen. Beide benötigen wir noch, um nach dem ugandischen Schulsystem als Schule anerkannt zu werden. Wenn du dieses Projekt unterstützen möchtest, findest du mehr Informationen unter pmco-uganda.org/spenden. 

Die Feierlichkeiten bezog die Mityana-Community auf einzigartige Weise ein und wir freuen uns auf weitere spannende Veranstaltungen, wie zum Beispiel unsere regelmäßige und unentbehrliche Elternarbeit oder die fröhlichen Kindertage. 

Dankeschön

Ein großes Dankeschön gilt dem Team von Fly&Help und Frau Margret Mergen, die den Bau dieses ersten Schulgebäudes möglich gemacht haben! Wir sind dankbar für Frau Mergens großzügige Unterstützung, und dass sie eigens aus Deutschland angereist war, um diesen besonderen Moment mit uns zu teilen. 

Rückblick

Hier findest du die Beiträge zu den Bauabschnitten dieses Gebäudes:

2020-01-29

2021-02-18

2021-03-12

2021-07-11

2021-09-29

2021-10-31

2022-03-31

Jetzt helfen:

PayPal – Schnell und unkompliziert


Bitte hier klicken:

Bitte folgende Informationen angeben:
PMCO Uganda + Adresse für Spendenbescheinigung

Überweisung

PMCO Uganda e.V.
Deutsche Skatbank
IBAN: DE83830654080004238907
BIC: GENODEF1SLR
VWZ: PMCO + Adresse für Spendenbescheinigung