Zur Schule

Alle Infos, die den Schulalltag betreffen

News - Beiträge, Zur Schule

Mitarbeiter-Wertschätzung

Mitarbeiter-Wertschätzung

> Ein Tag für unsere Alltagsheldinnen und Alltagshelden


>Was wären wir ohne unsere Mitarbeitenden?
Ohne die Menschen, die jeden Tag auf dem Campus stehen, begleiten, zuhören, anleiten, kochen, schützen, pflegen und unterrichten?

Gerade in einem Land wie Uganda – einem der jüngsten Länder der Welt – kommt ihnen eine besondere Rolle zu:
Sie prägen nicht nur den Schulalltag, sondern die Zukunft einer ganzen Generation.


💛 Ein Tag voller Dankbarkeit

Zum Jahresende haben wir deshalb bewusst innegehalten und einen ganz besonderen Tag gefeiert: unseren Staff Appreciation Day (zu deutsch: Mitarbeiter-Wertschätzungs-Tag)

Es war ein Tag des Miteinanders – mit gutem Essen, Gesprächen, Lachen und Momenten der Dankbarkeit.
Es gab kleine Geschenke, persönliche Worte, bewegende Reden und ein gemeinsames Festessen.

Ein Tag, an dem nicht Leistung im Vordergrund stand, sondern Wertschätzung.


👩‍🏫 Mehr als Unterricht

Unsere Lehrkräfte leisten Unglaubliches – oft mit begrenzten Mitteln, aber mit umso mehr Herz, Geduld und Leidenschaft.
Sie sind Vorbilder, Mentoren und sichere Bezugspersonen für über 200 Kinder.Tag für Tag. Jahr für Jahr.

Doch unsere Schule lebt nicht nur durch Lehrerinnen und Lehrer.


👩‍🍳🩺🛡️ Alltagshelden auf dem Campus

Auch unsere Köchinnen, Hausmeister, die Krankenschwester, das Securitypersonal und weitere Mitarbeitende waren Teil dieses Tages.
Menschen, die oft im Hintergrund wirken – und doch unverzichtbar sind für einen sicheren, liebevollen Schulalltag.

An diesem Tag durften alle einfach:

  • dabei sein

  • zuhören

  • erzählen

  • sich austauschen

Als Team. Auf Augenhöhe.


🗣️ Raum für ehrliches Feedback

Der Appreciation Day war nicht nur ein Dankeschön – sondern auch ein Raum für Vertrauen.
Unsere Mitarbeitenden hatten die Möglichkeit, offen mit uns zu sprechen:

  • Was läuft gut?

  • Wo können wir besser unterstützen?

  • Was fehlt auf dem Campus?

  • Was waren persönliche Highlights und Herausforderungen des Jahres?

Die Gespräche waren ehrlich, berührend, manchmal herausfordernd – und vor allem wertvoll.
Sie zeigen uns, wie wichtig es ist, zuzuhören und gemeinsam zu wachsen.


🌱 „Ich werde gesehen. Ich bin wichtig.“

Für viele Mitarbeitende war dieser Tag ein emotionaler Höhepunkt des Jahres.
Ein Moment, der ihnen gezeigt hat: Meine Arbeit zählt. Ich werde gesehen. Ich bin wichtig.

Und genau das sind sie für jedes einzelne Kind und für uns als Organisation.


🤝 Werde Teil dieser Wertschätzung

Du kannst dazu beitragen, dass unsere Mitarbeitenden langfristig gestärkt werden.

👉 Mit einer Patenschaft für eine Lehrkraft unterstützt du nicht nur einen Menschen –
du sicherst Qualität, Kontinuität und Herz in der Bildung unserer Kinder.

Gemeinsam stärken wir die, die jeden Tag Zukunft schenken.

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Bericht über den zweiten Term 2025

Wachstum, das trägt!

›PMCO Report l Term 2 -2025

Liebe Patinnen und Paten, liebe Freundinnen und Freunde unserer Arbeit,

der zweite Schulterm im Jahr 2025 liegt nun hinter uns – und wir sind einmal mehr voller Dankbarkeit und Staunen, wenn wir zurückblicken.
Wieder durften wir erleben, wie aus Vision konkrete Schritte wurden: Bauprojekte haben wichtige Meilensteine erreicht, ein neues akademisches Konzept wurde etabliert, unsere erste Vollzeit-Krankenschwester kümmert sich um die Gesundheit der Kinder – und es gab erste Elternnachmittage zu den bevorstehenden Änderungen, die durch die Bauprojekte herbeigeführt werden.

Dieser Bericht gibt euch einen Einblick in all die Veränderungen, die in den vergangenen Monaten möglich wurden. Er erzählt von Begegnungen, von Fortschritten, von neuen Wegen – und davon, wie ihr mit eurer Unterstützung dazu beitragt, dass Kinder und Familien Hoffnung, Perspektive und Zukunft geschenkt bekommen.

👇🏼Klicke auf diesen Link, um den Report anzusehen👇🏼

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Ein Teller voller Zukunft

Ein Teller voller Zukunft

> Weil Bildung mit einer Mahlzeit beginnt – und ein sattes Kind besser lernen kann.


> Essen als Fundament fürs Lernen

Wer hungrig ist, kann nicht lernen.
Diese Erfahrung machen viele Kinder in Uganda täglich.

Viele unserer Schüler kommen aus Familien, die kaum Geld für regelmäßige Mahlzeiten haben. Oft besteht die Ernährung fast ausschließlich aus einfachem Maisbrei – manchmal gibt es nur eine Mahlzeit am Tag.

Darum sind die Mahlzeiten, die unsere Kinder in der Schule bekommen, von unschätzbarem Wert: Sie schenken Energie, Konzentration und ein Stück Geborgenheit.


> Gesunde Ernährung – von Anfang an wichtig

Schon seit vielen Jahren legen wir bei PMCO großen Wert auf gesunde und ausgewogene Mahlzeiten.
Dank unserer eigene Eierlegenden Hühner, frischer Milch, Gemüse und Obst vom Markt können wir den Kindern regelmäßig nahrhafte Speisen bieten. 👉Lies hier den Beitrag dazu.

Doch mit zusätzlichen Spenden im Jahr 2025 konnten wir einen weiteren wichtigen Schritt gehen:
Wir haben begonnen, hochwertigere und proteinreichere Lebensmittel einzukaufen – um die Mahlzeiten noch gesünder, abwechslungsreicher und kraftspendender zu gestalten.


> Unsere Neuerungen im Überblick

✔ Einmal pro Woche Fleisch: Fleisch liefert wertvolle Proteine, Eisen und Vitamin B12, die für das Wachstum, die Bildung roter Blutkörperchen und die Konzentrationsfähigkeit der Kinder unverzichtbar sind.

✔ Hülsenfrüchte & Bohnen: Neben Fleisch kommen nun häufiger Bohnen und Linsen auf den Speiseplan – natürliche Quellen für pflanzliches Eiweiß, Ballaststoffe und Mineralstoffe, die Kraft und Ausdauer geben.

✔ Frische Pausensnacks: Zwischenmahlzeiten wie Samosas (gefüllte Teigtaschen) und Chapatis (kleine Fladenbrote) werden nun frisch auf dem Campus von einer unserer Mitarbeiterinnen zubereitet – gesund, sättigend und voller Energie.


> Mehr als nur Ernährung – ein Stück Würde

Unsere Kinder essen nicht nur, um satt zu werden.
Für viele ist es das erste Mal, dass sie regelmäßig ausgewogene Mahlzeiten erleben.

Beim gemeinsamen Essen lernen sie Dankbarkeit, Gemeinschaft und das Teilen.
Lehrer berichten, dass die Kinder konzentrierter im Unterricht sind und weniger müde wirken.
Auch viele Eltern sind erleichtert – sie wissen: Mein Kind bekommt in der Schule das, was es zu Hause oft nicht gibt.


> Eine Mahlzeit verändert alles

Eine gesunde Mahlzeit kostet weniger, als man denkt – und doch kann sie alles verändern.
Sie schenkt Kraft für den Alltag, Konzentration fürs Lernen und Freude am Leben.

Mit deiner Spende für das Ernährungsprogramm unterstützt du Kinder direkt – du gibst ihnen Energie, Hoffnung und die Chance, ihr Potenzial zu entfalten.

👉 Hilf mit, dass kein Kind hungrig lernen muss.
Werde Pate und schenke Zukunft – Teller für Teller.

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Post, die das Leben verändert

Post, die das Leben verändert

> Was als einfacher Brief beginnt, wird zu einer Verbindung, die Hoffnung, Freude und Zukunft schenkt. Denn manchmal braucht es nur wenige Worte, um ein Kind spüren zu lassen: Du bist nicht allein.

Tausende Kilometer liegen zwischen Deutschland und Uganda.
Und doch sind unsere Kinder eng verbunden mit den Menschen, die sie unterstützen: ihren Paten.

Was diese Verbindung lebendig macht, sind die Briefe.
Sie sind weit mehr als Worte auf Papier – sie sind Brücken voller Wärme, Hoffnung und Zuneigung.


> Wenn Kinder schreiben

Für unsere Schülerinnen und Schüler ist es immer ein besonderer Moment, wenn sie ihre Paten anschreiben dürfen.

Manche erzählen stolz von ihrem Lieblingsfach, andere malen bunte Bilder oder schreiben über ihre Geschwister und Freunde auf dem Schulhof.
Kleine Zeichnungen, liebevolle Verzierungen und manchmal noch unsichere Buchstaben – all das macht jeden Brief einzigartig.

Diese Briefe sind kleine Kunstwerke – Ausdruck von Freude, Stolz und dem Wissen, dass jemand an sie denkt.


> Warum die Briefe so wichtig sind

Für die Kinder:
Sie spüren, dass sie gesehen und wertgeschätzt werden. Ein Pate interessiert sich für ihr Leben – das schenkt Selbstvertrauen und Mut.

Für die Paten:
Sie erhalten einen direkten Einblick in das Leben des Kindes, sehen Fortschritte, Erfolge und erleben, wie ihre Unterstützung Früchte trägt.

Für beide Seiten:
Es entsteht eine Beziehung, die über Geld hinausgeht – eine Freundschaft, die Herzen verbindet und Hoffnung schenkt.


> Unsere Verantwortung

Wir begleiten die Kinder beim Schreiben und Übersetzen der Briefe.
Viele von ihnen sind besonders stolz, wenn sie zum ersten Mal ihren Namen schreiben können – oder sogar eine ganze Seite mit eigenen Worten füllen.

Diese Momente sind kleine Siege, die zeigen, wie eng Bildung und Beziehung miteinander verbunden sind.


> Vielleicht denkst du gerade darüber nach…

…ob eine Patenschaft das Richtige für dich wäre.

Mit einer Patenschaft ermöglichst du einem Kind nicht nur Schulbildung, sondern wirst Teil seiner Lebensgeschichte.
Du schenkst mehr als finanzielle Unterstützung – du schenkst Aufmerksamkeit, Ermutigung und ein Stück Familie.

Deine Briefe. Deine Unterstützung. Deine Worte.
Sie schenken Freude, Hoffnung und Zukunft.


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Ein Brief aus einer anderen Welt

Ein Brief, der Herzen verbindet

>Heute möchte ich euch eine Geschichte erzählen, die ich (Juli) im Gespräch mit Amina (10 Jahre) erlebt habe. 
Ihre Erlebnisse und Eindrücke rund um unsere Briefaktion mit einer Partnerschule in Deutschland haben mich so berührt, dass ich sie hier – in ihren Gedanken, aber mit meinen Worten – für euch aufgeschrieben habe. 
(Aminas Muttersprache ist Luganda, sie lernt in der Schule Englisch – für diesen Text habe ich ihre Erzählungen deshalb auf Deutsch zusammengefasst.)


> Ein Brief für mich – von einem Kind aus Deutschland!

Letzte Woche war ein ganz besonderer Tag in unserer Schule. 
Unsere Lehrerin kam mit einem großen Stapel bunter Umschläge ins Klassenzimmer. Sofort wussten wir: Die Briefe aus Deutschland sind angekommen!

Amina bekam einen Brief von einem Mädchen namens Emma aus Köln. Emma ist auch zehn Jahre alt, spielt leidenschaftlich gern Fußball (obwohl manche Jungs sagen, das sei nichts für Mädchen) und hat einen Hund namens Milo.

Amina erzählte mir lachend, dass sie sich darin wiedererkannt hat – auch sie liebt es, einfach das zu tun, was ihr Freude macht. Besonders beeindruckt war sie von Emmas Zeichnung: ein Pferd! So ein Tier hat Amina noch nie in echt gesehen. Dafür schrieb sie Emma, dass sie zu Hause Ziegen hat und oft mit ihrem besten Freund David Fangen spielt – solange es nicht regnet.


> So viele neue Dinge, so viele Fragen

Für Amina war es unglaublich spannend zu erfahren, wie unterschiedlich das Leben auf der anderen Seite der Welt aussieht.
Kinder in Deutschland tragen dicke Jacken und Mützen, wenn es kalt ist – für Amina kaum vorstellbar.
Und Emma wusste nicht, dass Kinder hier Wasser in Kanistern holen müssen, wenn es kein Regenwasser gibt.

Stolz erzählte Amina in ihrem Brief, dass sie eine Schuluniform trägt, Mathe manchmal liebt (aber nicht immer 😉) – und dass bei ihnen ein Schüler die große Glocke läutet, wenn die Pause beginnt, anstatt einer automatischen Klingel.


> Briefe, die Herzen verbinden

Nach der Verteilung war das Klassenzimmer voller Aufregung. Jedes Kind wollte seine Geschichte erzählen, zeigen, was gemalt oder geschrieben wurde.

Amina sagte, es sei ein unglaubliches Gefühl zu wissen, dass irgendwo in Deutschland ein anderes Kind gerade an sie denkt.
Für viele war es der erste Brief ihres Lebens – ein Moment voller Stolz, Neugier und Freude.

Am Ende schrieb Amina an Emma:
„Let’s be friends. Maybe one day we meet.“
Denn obwohl die Kinder so unterschiedlich leben, haben sie die gleichen Träume: Freundschaft, Freude und die Neugier auf das Leben des anderen.


> Danke für Brücken der Freundschaft

Danke an alle Kinder, Lehrerinnen und Lehrer in Deutschland, die diesen Austausch möglich gemacht haben.
Ihr habt nicht nur Briefe verschickt – ihr habt Brücken gebaut, die Herzen verbinden.


Solche Begegnungen zeigen uns, wie wertvoll unsere Arbeit ist.
Mit einer Patenschaft schenkst du Kindern wie Amina die Chance, ihre Träume zu leben – und baust mit uns gemeinsam Brücken zwischen Welten.

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Bericht über den ersten Term 2025

Wachstum, das bleibt!

›PMCO Report l Term 1 -2025

Liebe Patinnen und Paten, liebe Freundinnen und Freunde unserer Arbeit, der erste Schulterm im Jahr 2025 liegt hinter uns – und wir sind überwältigt von allem, was in diesen wenigen Monaten passiert ist! So viele Meilensteine. So viel Bewegung. So viel Hoffnung. Dieser Bericht gibt euch einen Einblick in das, was eure Unterstützung in den letzten Monaten möglich gemacht hat – und lädt ein, weiter Teil dieser Vision zu sein.

👇🏼Klicke auf diesen Link, um den Report anzusehen👇🏼

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Gemeinsam für Exzellenz

Qualitätssicherung als Herzstück unserer Arbeit

Warum wir in Menschen, Prozesse und Haltung investieren – und was das mit nachhaltiger Veränderung zu tun hat

PMCO Uganda e.V. ist in den letzten Jahren stark gewachsen: Mehr Kinder auf unserem Campus, mehr Familien, die wir begleiten, mehr Projekte, die wir umsetzen dürfen. Dieses Wachstum ist ein Geschenk – und zugleich ein Auftrag. Denn mit jedem weiteren Schritt steigt auch unsere Verantwortung, die Qualität unserer Arbeit zu sichern, zu reflektieren und weiterzuentwickeln.

2025 haben wir deshalb zu einem Schwerpunktjahr erklärt – mit einem klaren Fokus: Unsere Vision neu schärfen, unsere Mission im Team lebendig machen und unser tägliches Handeln bewusst auf unser Ziel ausrichten.


Unsere Vision: Hoffnung, Wandel und Führung

Unsere Vision ist kraftvoll und tief verwurzelt:
Benachteiligten Kindern und Familien Care und Unterstützung zu geben – mit dem Ziel, Transformation in der Nation zu bewirken.

Wie? Durch das Heranbilden würdevoller, mitfühlender Gemeinschaften und Führungspersönlichkeiten, die Exzellenz und Integrität als Lebensstil leben.

Diese Vision beginnt nicht in fernen Zukunftsplänen, sondern im Alltag – auf dem Spielplatz, im Klassenzimmer, im Gespräch mit einem Kind. Wenn Herzen berührt werden, kann Gesellschaft sich verändern.


Unsere Mission: Menschen befähigen, die Zukunft zu gestalten

Unsere tägliche Arbeit verfolgt ein klares Ziel:
Verletzliche Gemeinschaften zu stärken, indem wir Kinder und Jugendliche befähigen, Führungspersönlichkeiten mit Charakter zu werden.

PMCO steht nicht nur für Schulbildung.
PMCO steht für Charakterbildung. Für mutige Träume. Für einen Lebensstil, der geprägt ist von Mitgefühl, Haltung und Verantwortung.


Qualität made in Uganda – Empowerment durch lokale Expertise

Ein starkes Zeichen für diesen Anspruch ist unser Qualitätsprogramm – entwickelt und getragen von ugandischer Expertise.
In den letzten Monaten durften wir eng mit Joseph zusammenarbeiten: einem erfahrenen Lehrer, ehemaligen Schulleiter und leidenschaftlichen Bildungsreformer. Sein Ziel: Ugandas Bildungssystem von innen heraus zu stärken – durch echten, kindzentrierten Unterricht und Führung mit Herz.

Joseph hat unseren Campus intensiv analysiert – von der Unterrichtsgestaltung bis zur Leitungsebene. Sein Bericht bildet die Grundlage für ein umfassendes Veränderungsprogramm, das wir seitdem Schritt für Schritt umsetzen.


Nachhaltige Veränderung durch Training und Kulturwandel

Basierend auf Josephs Erkenntnissen haben wir 2025 unser erstes großes Lehrertraining durchgeführt – weitere Trainings sind bereits geplant. Sie sind kein „Extra“, sondern Teil unseres Selbstverständnisses:
Lernen darf nie aufhören – besonders dann nicht, wenn man selbst lehrt.

So stellen wir sicher, dass unsere Werte nicht nur formuliert, sondern gelebt werden:
Exzellenz, Integrität und Leidenschaft – Tag für Tag.


Gemeinsam wachsen – für eine neue Generation

Wir glauben: Wahre Transformation beginnt im Kleinen – in der Haltung eines Menschen, in der Kultur eines Teams, im Mut, sich weiterzuentwickeln.

Und deshalb investieren wir: in Menschen, Prozesse und Strukturen. Nicht als Selbstzweck, sondern aus Überzeugung, dass aus kleinen Schritten große Veränderungen entstehen.

Impacting hearts and transforming communities – das ist unsere DNA.
Und wir danken dir, dass du ein Teil davon bist.

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Endlich fließt das Wasser!

Endlich fließt das Wasser

Ein großer Schritt für unseren Campus in Uganda

Was für viele selbstverständlich ist, war für unseren Campus lange ein Wunsch: fließendes Wasser. Jetzt ist dieser Wunsch Wirklichkeit geworden – unser Campus ist endlich an die nationale Wasserversorgung angeschlossen! Ein Meilenstein, der nicht nur den Alltag unserer Kinder verändert, sondern auch zeigt, was möglich ist, wenn Menschen wie du an eine gemeinsame Vision glauben.

Der lange Weg zum Wasser

Als das Projekt begann, war uns klar: Es würde kein leichter Weg werden. Die nächste Wasserleitung war kilometerweit entfernt. Es mussten viele Meter an Leitungen verlegt werden – durch schwieriges Gelände, bei wechselhaftem Wetter und mit immer neuen bürokratischen Hürden.

Besonders der schlechte Straßenzustand und langwierige Genehmigungsverfahren stellten uns immer wieder vor neue Herausforderungen. Aber wir haben durchgehalten.

Was sich jetzt verändert hat

Heute sprudelt das Wasser – und mit ihm unsere Freude!

  • Die Toilettenanlagen auf dem Campus sind jederzeit nutzbar und hygienisch einwandfrei.
  • Waschbecken funktionieren zuverlässig – regelmäßiges Händewaschen ist jetzt Alltag.
  • Eine kleine Dusche steht für Notfälle oder hygienische Maßnahmen bereit.

Wir sind nicht länger ausschließlich abhängig vom Regen. Fließendes Wasser bedeutet für unsere Kinder: Gesundheit, Schutz, Würde – und ein Umfeld, in dem Lernen besser möglich ist.

Ein großes Dankeschön – an dich

Dass wir dieses Ziel erreicht haben, verdanken wir Menschen wie dir.

Deine Spende, dein Mittragen, dein Vertrauen – all das hat dazu beigetragen, dass heute auf unserem Campus sauberes Wasser fließt. Du hast nicht nur ein Projekt unterstützt, du hast konkret das Leben von Kindern verändert. Danke dafür – von Herzen.

Gemeinsam weiterträumen

Der Wasseranschluss ist ein großer Schritt, aber noch längst nicht das Ende unseres Weges. Wir träumen weiter – von neuen Projekten, weiteren Verbesserungen und einer Zukunft, die noch mehr Kindern Chancen schenkt.

Und du kannst weiter Teil dieser Reise sein.
Wenn du wieder unterstützen oder Projektspender werden möchtest: Deine Hilfe kommt direkt an – und verändert weiterhin Leben.

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Wusstest du…?

Unterschiedliche Namen der Patenkinder?

Eine Erklärung zu Namensabweichungen in Profilen und offiziellen Dokumenten

Liebe Paten,

vielleicht ist es dir schon einmal aufgefallen: In Zeugnissen oder offiziellen Dokumenten taucht manchmal ein anderer Name auf als der, den du aus dem Patenprofil deines Kindes kennst. Das kann verwirrend sein – und du fragst dich vielleicht, ob es sich um dasselbe Kind handelt. Die Antwort ist: Ja, ganz bestimmt. Warum es trotzdem zu unterschiedlichen Namen kommt, möchten wir dir hier gerne erklären.


1. Viele Familienmitglieder können weder lesen noch schreiben

Gerade in den ländlichen Gebieten Ugandas ist Alphabetisierung noch keine Selbstverständlichkeit. Viele Eltern und insbesondere Großeltern – die oft die Hauptbezugspersonen unserer Kinder sind – können nicht lesen oder schreiben.
Wenn ein Kind registriert wird, geschieht das oft mündlich. Der Name wird demnach einfach nach Gehör aufgeschrieben – eine Kontrolle durch die Familie ist in solchen Fällen nicht möglich. So entstehen unterschiedliche Schreibweisen oder Namensvarianten.


2. Geburtsurkunden sind keine Selbstverständlichkeit

Viele Kinder auf unserem Campus wurden zu Hause geboren – oft in abgelegenen Dörfern, fernab von Behörden oder Krankenhäusern.
Zwar gibt es in Uganda ein offizielles Meldesystem für Geburten, aber es ist nicht verpflichtend oder automatisiert. Gerade Familien mit geringer Bildung sind mit dem bürokratischen Aufwand häufig überfordert – und verzichten deshalb auf eine formale Registrierung.

Die erste „offizielle“ Erfassung eines Kindes erfolgt dann oft erst bei der Aufnahme in unseren Kindergarten oder unsere Grundschule. Dabei kann es zu Abweichungen im Namen kommen, insbesondere wenn keine Geburtsdokumente vorliegen.


3. Taufen und Namensänderungen sind Teil der Kultur

Viele unserer Kinder werden im Laufe der Jahre getauft – sei es durch eine Kirche oder eine christliche Gemeinschaft. Dabei erhalten sie häufig einen neuen Namen, den sie anschließend auch im Alltag oder in offiziellen Unterlagen verwenden.

Auch familiäre Veränderungen können mit einer Namensänderung einhergehen. In solchen Fällen informieren wir dich natürlich persönlich.


Was bedeutet das für dich als Patin oder Pate?

Wenn du verschiedene Namen oder Schreibweisen bei deinem Patenkind siehst, musst du dir keine Sorgen machen. Es handelt sich um dasselbe Kind – begleitet durch verschiedene Lebensstationen, in einem Kontext, in dem Dokumentation oft eine Herausforderung ist.


Bei Fragen sind wir für dich da

Wir wissen dein Vertrauen und deine Unterstützung sehr zu schätzen. Danke, dass du einem Kind auf unserem Campus zur Seite stehst – mit all den kleinen Besonderheiten, die dazugehören.

Wenn du Fragen hast oder unsicher bist, melde dich jederzeit gern bei uns:
📧 juli@pmco-uganda.org (PMCO vor Ort)

📧 michaela@pmco-uganda.org (PMCO in Deutschland)

Danke, dass du mit deiner Patenschaft Hoffnung und Zukunft schenkst.

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Zeitungsbericht

Schule in Uganda entwickelt sich dynamisch weiter 

Das Schul-Projekt in Uganda soll durch Kindergarten weiter wachsen

Der Betreiber der Schule in Mityana in Uganda, das Ehepaar Michaela und Thomas Bleile, kam mit der örtlichen Schulleitung, dem Ehepaar Juli und Ray Aliganyira, zu einem Besuch in Baden-Baden und berichtete über die bisherige Entwicklung und weiteren Ausbaupläne. Es konnten dabei auch umfangreiche Zusagen in konstruktiven Gesprächen mit Geldgebern erreicht werden.

Die Schule war eine Initiative der früheren Oberbürgermeisterin Margret Mergen in der Folge der Flüchtlingsbewegungen seit 2015. Die Idee war es, die Fluchtursachen zu bekämpfen, indem vor Ort in Afrika Schulen gebaut und betrieben werden. Damit soll den Kindern über Schulbildung ein Weg in die Berufstätigkeit geebnet werden, um vor Ort auf eigenen wirtschaftlichen Füssen stehen zu können und die Gesellschaft in den dortigen Ländern zu stärken.

Mit Spenden von über 60.000 €, die überwiegend in Baden-Baden gesammelt werden konnten, war der Bau einer Schule in Uganda möglich geworden. Die Initiative PMCO Uganda e.V. hat ein entsprechendes Grundstück in einem besonders ärmlichen und ländlichen Bezirk in Uganda erworben und ein Gebäude für eine Grundschule (primary school) erstellt. Die Einweihung erfolgte 2022 mit großer Freude der Familien und Kinder, die durch Patenschaften den Schulbesuch ermöglicht bekommen haben. Denn neben den Kosten für den Bau der Schule erfordert der Schulbetrieb mit Lehrern, Essensversorgung, Schuluniformen oder auch gesundheitliche Versorgung laufende finanzielle Unterstützung. Es handelt sich um eine private Schule, da sich der Staat kaum um die Entwicklung eines Schulsystems kümmert.

Im Jahr 2022 konnten 78 Schüler aus der Gegend die Schule besuchen. Inzwischen ist die Schülerzahl auf 110 Schüler angestiegen. Es kümmern sich inzwischen 11 Lehrerinnen und Lehrer um die Schüler, wobei die Schulleitung sehr auf regelmäßige Schulungen und Qualifizierung für das Lehrpersonal achtet. Auch sind faire Arbeitsbedingungen Grundlage des Betriebs. Ein Schulunterricht, wie wir es kennen mit Anleitung zum selbstständigen Lernen, ist in Uganda selten anzutreffen. Unterricht bedeutet oft nur Repetieren und Auswendig lernen und das in Klassen mit über 50 Kindern. Die Schule in Mityana hat den Anspruch, dass die Kinder – wie bei uns – eigenständig lernen können.

Auch konnte seitdem ein Kindergarten gebaut werden. Dieser wird Anfang März 2025 eingeweiht und bietet Platz für 120 Kinder ab 3 Jahren. Damit soll ermöglicht werden, dass schon Kleinkindern ab 3 Jahren bis zum Ende der Primary School (diese geht über 7 Jahre) eine gute Betreuung und Bildung einschließlich Essensversorgung ermöglicht werden können.

Im nächsten Schritt ist der Erwerb eines Nachbargrundstücks vorgesehen auf dem der Anbau von Gemüse und Obst durch die Frauen in der Region erfolgen soll. Diese Produkte sollen dann durch die Schule erworben und für die Essensversorgung der Kinder genutzt werden. Damit wird auch ein wirtschaftlicher Kreislauf für die Familien geschaffen.

Ein weiteres Projekt bildet das Boardinghouse, damit die Schüler auf dem Campus übernachten und wohnen können. Es ist durchaus üblich, dass auch schon die jungen Schüler in Uganda im Internat leben, da die Wege zur Schule recht weit sind und es keine guten Verkehrsverbindungen, geschweige denn einen öffentlichen Schulbusverkehr gibt.

In Gesprächen mit Spendern konnte bei dem Besuch in Baden-Baden weitere Unterstützung erreicht werden, so dass noch in 2025 die dynamische Entwicklung vorangehen kann.

Die Schule freut sich über jede finanzielle Unterstützung, sei es als Einzelspende oder auch durch die Übernahme einer Patenschaft für die Schüler oder auch die Kindergartenkinder. Nähere Informationen auch zu Spendenmöglichkeiten findet man unter https://clone.pmco-uganda.org.

Tageszeitung Baden-Baden vom Samstag, den 18.01.2025

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