Zur Schule

Alle Infos, die den Schulalltag betreffen

News - Beiträge, Zur Schule

Jahresrück- und Ausblick

Ein persönlicher Bericht 

von unserer Mitarbeiterin Juli direkt aus Uganda

Das Jahr 2024 war ein bewegtes, herausforderndes und zugleich überaus erfolgreiches Jahr für unsere Organisation. Mit unserer Vision, schutzbedürftigen Familien und Kindern Fürsorge und Unterstützung zu bieten, möchten wir mehr als nur unmittelbare Hilfe leisten. Wir wollen Grundlagen schaffen, die Menschen nachhaltig stärken, ihnen Perspektiven eröffnen und Gemeinschaften befähigen, sich gegenseitig mit Würde und Mitgefühl zu unterstützen.

Unter unserem Motto „EDUCATION FOR TRANSFORMATION – Gemeinsam bekämpfen wir Armut durch Bildung“ und getragen von unseren Werten Exzellenz, Integrität, Respekt, Sorgfalt und Mitgefühl konnten wir erneut erleben, wie Bildung die Macht hat, Leben zu verändern.


UNSERE ERFOLGE 2024: EIN JAHR DES FORTSCHRITTS

2024 war geprägt von Meilensteinen, die das Leben der Kinder und ihrer Familien spürbar verbessert haben. Einer der bedeutendsten Fortschritte war der Anschluss an die nationale Wasserversorgung. In einer Region, in der der Zugang zu sauberem Wasser oft mit täglichen Herausforderungen verbunden ist, bedeutet dies eine Revolution im Alltag. Es ist ein Gefühl von Sicherheit, Lebensqualität und Gesundheit, dass nun viele Menschen erreicht.

Auch in unserem Schulalltag hat sich vieles getan. Mit der Aufwertung des Schulessens haben wir dafür gesorgt, dass die Kinder nicht nur satt werden, sondern sich gesund und ausgewogen ernähren können. Lokales Obst und Gemüse, Milch und frische Eier von Hühnern, die auf dem Schulgelände gehalten werden, machen die Mahlzeiten nicht nur nahrhafter, sondern auch abwechslungsreicher. Fleischgerichte bereichern nun regelmäßig die Speisekarte und decken wichtige Nährstoffbedarfe.

Die Infrastruktur unseres Geländes wurde mit mehreren großen Bauprojekten erheblich verbessert. Der neue Kindergarten, eine moderne Toilettenanlage mit Duschen und eine kleine Krankenstation sind nicht nur Gebäude – sie sind Symbole für unsere Bemühungen, Kindern einen sicheren, hygienischen und gesundheitsfördernden Raum zu bieten. Diese Projekte wurden mit einer Solaranlage ausgestattet, die nachhaltige Energie liefert und zeigt, dass wir langfristig denken – für die Umwelt und die kommende Generation.

Neben der Infrastruktur haben wir auch auf das Wohlbefinden und die Freude der Kinder geachtet. Mit der Anschaffung einer Pausenkiste voller Sportgeräte und Spiele konnten wir den Schulalltag noch lebendiger gestalten. Die leuchtenden Augen der Kinder bei unserer gespendeten Sommerparty mit Hüpfburg waren ein unvergesslicher Moment und erinnerten uns daran, wie wichtig gemeinsame, unbeschwerte Stunden sind.

Im Bereich der Gesundheitsvorsorge konnten wir entscheidende Maßnahmen umsetzen. Die Verteilung neuer Mückennetze an alle Kinder bietet Schutz vor gefährlichen Krankheiten wie Malaria. Ein umfassendes Training zur Zahnhygiene vermittelte den Kindern wichtige Kenntnisse für ein gesundes Leben, und mit Zahnbürsten und Zahnpasta konnten sie direkt in die Praxis umsetzen, was sie gelernt hatten. Darüber hinaus hat ein Kurzzeitpraktikant aus Deutschland und ausgebildeter Sanitäter vor Ort Erste-Hilfe-Trainings für Kinder und Mitarbeiter durchgeführt, um Sicherheit und Handlungskompetenz im Ernstfall zu stärken.

Besonders stolz sind wir darauf, dass wir 30 neue Patenschaften für Schulkinder gewinnen konnten. Hinter jeder dieser Patenschaften steckt eine Geschichte, ein Kind, das nun die Möglichkeit hat, seine Potenziale zu entfalten und durch Bildung den Kreislauf der Armut zu durchbrechen.


AUSBLICK AUF 2025. EIN JAHR VOLLER HOFFNUNG UND MÖGLICHKEITEN

Mit Blick auf 2025 sehen wir viele Chancen, unsere Arbeit weiter auszubauen und unsere Vision noch stärker zu leben. Besonders freuen wir uns auf die feierliche Eröffnung unseres neuen Kindergartens am 7. März 2025. Dieses Projekt ist ein Herzensanliegen, denn wir wissen, wie wichtig frühkindliche Bildung für die Entwicklung der Kleinsten ist. Bis zu neun Erzieher werden voraussichtlich eingestellt, um sicherzustellen, dass die Kinder nicht nur betreut, sondern liebevoll gefördert werden.

Um die Qualität unserer Arbeit zu sichern und weiterzuentwickeln, starten wir ein Programm zur Kapazitätsentwicklung unseres Teams vor Ort. Es wird ein Jahr des Lernens und des Wachstums, nicht nur für die Kinder, sondern auch für die Menschen, die sie täglich begleiten.

Ein weiteres geplantes Highlight wird der Bau eines Internatsgebäudes sein. In Uganda sind Internatsschulen, die sogenannten „Boarding Schools“, üblich. Die Kinder bleiben hier auch über die Wochenenden und gehen lediglich in den Ferien nach Hause. Durch die Internatsunterbringung entfallen die oft weiten Schulwege und es gibt zusätzlichen Unterricht am Abend und Prüfungsvorbereitungen. Für Kinder, die beispielsweise ihre Eltern verloren haben, ist das Internat eine Bleibe und Entlastung für Verwandte, welche die Kinder aufgenommen haben.


WIE DU DICH EINBRINGEN KANNST

Wir planen außerdem den Kauf eines benachbarten Grundstücks von 8.000 Quadratmetern, das für landwirtschaftliche Zwecke genutzt werden soll. Dieses Vorhaben ist ein entscheidender Schritt in Richtung Selbstversorgung und Schaffung von weiteren Bildungs- und Arbeitsmöglichkeiten in der Dorfgemeinschaft. Der Kaufpreis beläuft sich auf ca. 30.000€.

Zudem liegt uns die Abdeckung von 120 neuen Kindergartenpatenschaften besonders am Herzen, damit noch mehr Kinder von Anfang an den besten Start ins Leben bekommen können. Wie du eine Patenschaft abschließen kannst, erfährst du hier: www.pmco-uganda.org/patenschaften/


EIN GROßER DANK AN UNSERE UNTERSTÜTZER

All dies wäre ohne unsere Unterstützer, Partner und Förderer nicht möglich. Jeder Erfolg, jedes Lächeln eines Kindes und jede Veränderung, die wir bewirken können, ist auch Dein Verdienst. Gemeinsam mit Dir bauen wir nicht nur Gebäude, sondern Brücken in eine bessere Zukunft.

Von Herzen danken wir Dir und Euch für Euer Vertrauen, Unterstützung und Engagement. Lasst uns auch im kommenden Jahr gemeinsam weiter für Bildung, Mitgefühl und Transformation eintreten – für eine Welt, in der jedes Kind die Chance hat, sein Leben selbstbestimmt und würdevoll zu gestalten.

 

Ganz liebe Grüße aus dem sonnigen Uganda,

deine Juli

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Post ist da

Es ist wieder so weit!

›Du hast Post von deinem Patenkind! Im Juli gab es die halbjährliche Briefschreibeaktion und es wurde wieder fleißig gemalt und geschrieben.

Seit zwei Jahren haben wir dieses Konzept und es war am Anfang für die Kinder sehr schwierig. Oft haben wir die Rückmeldung bekommen, dass die Briefe sehr monoton und einfach klingen. Wenn du nun – fast zwei Jahre später – die Briefe liest, wirst du langsam und hoffentlich diesen kleinen, aber feinen Unterschied zu den ersten Antworten erkennen können.

Denn in dem ugandischen Lehrplan ist „kreatives Schreiben“ nicht vorgesehen. Das bedeutet es werden im Unterricht keine Briefe, keine Geschichten, keine eigenen Texte geschrieben. Selbstständiges, kreatives Schreiben wird weder gelehrt noch gefördert.
An unserer Schule haben wir das geändert – und Briefe schreiben spielt dabei nicht nur eine wichtige Rolle in Bezug auf den Austausch mit dir, sondern ist auch ein Lernprozess, um eigenständig einen Text produzieren zu können.

Danke für deine Geduld, Verständnis, Unterstützung und deine lieben Briefe, die von den Kindern immer mit so viel Erwartung und Freude empfangen werden!

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Highlight: das Essen auf dem Campus

Highlight des zweiten Schulterms: DAS ESSEN!

›In Uganda ist es üblich, dass im Kindergarten und in der Schule gefrühstückt und zu Mittag gegessen wird – dafür wird ein Großteil der Gelder benötigt. Oft gibt es Porridge (Maismehl mit Wasser und Zucker) am Morgen und dann Posho and Beans (Maismehl in einer Reisähnlichen Konsistenz mit Bohnen) zum Mittag. Die Kids (in den Dörfern und den größeren Städten) kennen es nur so von ihren Freunden oder Nachbarn oder aus anderen Schulen. Einige essen es gerne, andere haben sich arrangiert und sind dankbar, dass es überhaupt zwei Mahlzeiten gibt.

Auch unsere Kids auf dem PMCO-Campus waren von Anfang an sehr dankbar darüber, dass sie zwei warme Mahlzeiten am Tag bekommen und hatten keine Ansprüche an die Art des Essens. Und durch diese Regelmäßigkeit des Essens haben sich unsere Kinder äußerlich positiv verändert: Die Haut strahlt und ist nicht trocken oder fahl, Haare und Nägel wachsen gesund nach, keine aufgeblähten Bäuche, besserer Schlaf (…) all das sind Dinge, die man schnell in den Gesichtern der Kinder sehen konnte!

Nichts destotrotz haben wir als Campusteam einen wichtigen Auftrag und ein Herzensanliegen: Wir wollen uns nicht mit dem Minimalsten zufrieden zu geben, sondern das Maximum rausholen! Für – und im Sinne – unserer Kids!

Darum haben wir in Bezug auf das Schulessen auch dieses Prinzip angewendet und haben zu Beginn des zweiten Schulterms Folgendes verändert:

1. Das Wasser im morgendlichen Porridge wurde durch reichhaltige, lokale Milch von den umliegenden Bauern ersetzt. Diese wird täglich frisch geliefert.

2. Als Frühstückssnacks gibt es nun Eier. Aber nicht irgendwelche Eier, sondern Eier von unseren eigenen Campushühnern!

3. Nicht nur Posho und Bohnen, sondern auch Reis, Kartoffeln oder Matoke (Kochbananen) mit Erbsen, Möhren oder anderen Gemüsearten gibt es seither als Mittagessen.

4. Reichhaltiges Obst wie Wassermelone, Jackfruit, Avocado oder Ananas werden als Nachtisch zum Mittagessen gereicht. Diese Früchte wachsen dort, wo die Kinder leben, und dennoch werden sie so gut wie nie gegessen, da die Ernte für den Lebensunterhalt verkauft werden muss. Vitamin C ist also ein absolutes Highlight für alle!

Als wir am Ende des zweiten Schulterm gefragt haben, was das jeweilige Highlight für die Kids war, könnt ihr euch denken, was die Antworten waren…?

Danke, dass DU mit DEINER Spende und/oder Patenschaft so einen riesigen Unterschied im Leben dieser Kinder machst!

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Mein persönlicher Bericht

Die ersten Tage in Mityana

›7:30 Uhr morgens: Alle treten in Klassen geordnet an, hissen die beiden Flaggen, singen die Hymnen und bekommen einige Infos von den Lehrern. Eine halbe Stunde später sitzt jeder in seinem Klassenraum zum Beginn des Unterrichts. So beginnt jeder Montag und Freitag hier an der Schule und ich merke direkt, wie sehr sich diese „Assembly“ von dem Programm einer Schule in Deutschland unterscheidet. Einige Tage sind bereits vergangen, seit ich in Mityana angekommen bin und es endlich
richtig losging!

Von Anfang an habe ich mich hier super wohl gefühlt, ich komme mit allen sehr gut klar und das Gelände ist einfach wunderschön! Ein wenig gewöhnungsbedürftig für mich ist allerdings, neben dem ugandischen Dialekt im Englisch, dass mich alle rundherum bedienen wollen. Natürlich ist dieses Land und seine Kultur für seine Gastfreundschaft bekannt, aber teilweise finde ich das schon ein wenig unangenehm, wenn mir z.B. während der Mahlzeiten irgendjemand noch zusätzliches, spezielles Essen bringt, während sich alle anderen mit dem täglichen Posho begnügen müssen. Insbesondere Eddy, einer der Security, kümmert sich aber richtig gut um mich! Seit Tag Eins verstehen wir uns super, er zeigt mir alles auf und abseits des Geländes, erklärt mir alles, hat mich am Sonntag mit zu einer lokalen Kirche genommen und ist stets um mein Wohl besorgt.

Der geringere Lebensstandard und mangelnde Comfort ist für mich überhaupt kein Problem! Im Gegenteil: Es macht mir eher Spaß, morgens einen Eimer mit Wasser zu füllen und mich mit diesem an der Waschstelle zu waschen, da es keine Duschen gibt. Auch an die Hocktoiletten gewöhne ich mich immer mehr und nachdem ich meine erste Nacht auf dem Boden der Mensa verbracht habe, kann ich nun im Staff-Room auf dem Sofa oder draußen in meiner Hängematte schlafen. Dabei muss ich natürlich durchgehend auf vollständigen Mückenschutz achten, um das Malaria-Risiko zu minimieren!

Sobald die Krankenstation fertiggestellt sein wird, werde ich dort einen festen Schlafplatz haben, den ich tagsüber nicht immer wegräumen muss. Der ganze medizinische Bereich wird auch eine meiner Hauptaufgaben hier sein! Da ich über die Ausbildung zum Rettungssanitäter verfüge, werde ich mich um die gesamte medizinische Behandlung der Schüler, sowie dem Aufbau der Krankenstation kümmern, sobald diese fertig ist. Dabei werde ich natürlich auch versuchen, gewisse hygienische
Standards zu etablieren, die in Deutschland völlig normal sind, hier in Uganda jedoch kaum jemand kennt. Eine der Köchinnen, die auch über eine medizinische Ausbildung verfügt, hat mir bereits das gesamte Equipment und die Medikamente gezeigt, die hier verwendet werden. Davon habe ich zunächst eine Inventur gemacht und werde in den nächsten Tagen noch eine Liste anfertigen, mit allen Dingen, die wir für eine vernünftig ausgestattete Krankenstation hier brauchen.

Ansonsten habe ich direkt, als ich am ersten Tag, während der wöchentlichen Chapel, mit meiner Gitarre ein Lied gesungen habe, die Herzen der Schülerinnen und Schüler erobert. Instrumente kennen die hier kaum und so war ich anschließend natürlich von einer Traube an Kids umringt, die sehr fasziniert von meiner Gitarre waren und mich kaum haben gehen lassen. Respekt hingegen kennen diese Kinder definitiv! Das ist aber auch nicht verwunderlich, da es ihnen von klein auf beigebracht wird. Jeden Morgen, wenn die beiden Vans mit den Schülern ankommen, werde ich von jedem einzelnen mit „Good morning Uncle Chris“ begrüßt. Dabei bleiben sie stehen und machen eine leichte Verbeugung vor mir. Gerade nachmittags, in ihrer freien Zeit, freuen sie sich aber immer sehr darüber, wenn ich bei ihnen bin, mit ihnen spiele oder sie mir irgendwas erzählen können. Vor allem die älteren Kinder fragen aber auch mich sehr viel und bitten mich darum, ihnen ein wenig Deutsch beizubringen.

Ich bin sehr gespannt, was in den nächsten Wochen noch alles kommen wird! Das waren ja zunächst mal nur die ersten Tage und diese waren schon richtig gut. Auf jeden Fall freue ich mich sehr auf die anstehende Zeit hier in Mityana!

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Spiel und Spaß in der Schule

Unsere tolle Pausenkiste

›Spielplatz, Basketballfeld und Fußballplatz bringen bereits großen Spaß auf unserem Campus – und doch fehlte etwas in unserer Pausenbetreuung.

Schon länger haben uns einige unserer Schülerinnen und Schüler gefragt, ob wir Brettspiele oder Springseile zur Verfügung stellen können. Bisher konnten wir diesen Wunsch leider nicht erfüllen, da solche Anschaffungen immer mit hohen Kosten verbunden sind, wenn man solche Dinge für die gesamte Schule anschafft.

Vor einiger Zeit jedoch haben wir eine großzügige Spende von einer Patin erhalten, die es uns ermöglicht hat nicht nur ihre beiden Patenkinder zu beschenken, sondern die gesamte Schulgemeinschaft.

Es wurde eine Pausenkiste angelegt mit Springseilen, Brettspielen, Straßenkreide, Federballsets … die Liste ist lang und die Freude war groß über all die tollen, neuen Dinge, die nun täglich in den Pausen von allen genutzt werden können.

Insbesondere das Schachspiel ist beliebt – und das nicht nur bei den Kids! Regelmäßig verbringen die Kinder nun auch außerhalb des Unterrichts Zeit mit den Lehrkräften, die zum Schach herausgefordert werden.

Was denkt ihr – wer besiegt hier wen..?!

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Praise Report

Weshalb deine Patenschaft so wertvoll ist

›Bescheiden und unschuldig schaut Natasha uns mit ihren großen, braunen Augen an, als wir fragen, ob ihr der Lernstoff leicht fällt. „Es geht so“ sagt sie und grinst breit.

Wir schauen uns an und grinsen zurück, denn Natasha hat erst vor kurzem eine Klasse übersprungen und ist jetzt wieder Klassenbeste.

Ärztin möchte sie werden, um den Menschen in ihrem Dorf zu helfen, wenn sie krank sind.

Ihre enorme Intelligenz ist ihr noch nicht ganz bewusst, aber sie lernt unglaublich gerne und möchte unbedingt einmal auf die Universität.

Selten haben wir so eine disziplinierte, bescheidene und ehrgeizige Schülerin gesehen, die zudem noch aus sehr schwierigen Verhältnissen stammt – und dennoch hat sie jeden Tag ihre Hausaufgaben parat und ist immer pünktlich und gepflegt.

Sie ist nicht nur für uns eine Riesenüberraschung, sondern auch ein großes und wichtiges Vorbild für ihre vier Geschwister und den Rest der Schülerinnen und Schüler an der Schule.

Danke, dass du mit deiner Patenschaft diese Kinder nicht nur unterstützt, sondern dass du mit uns an sie glaubst!

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Einladung zum COMMUNITY MEETING

Das alles passiert in Uganda?

›Alle drei Monate findet unser Community Meeting statt – ein Online Treffen, in dem Juli direkt aus Uganda Updates von den letzten drei Monaten gibt und Ausblicke für die nächsten Monate teilt.👀

Es gibt eine ausführliche Power Point Präsentation mit vielen Bildern, Videos und Erklärungen. Aber keine Sorge: du darfst die Kamera auslassen, musst nichts sagen und darfst einfach still zuhören. Du darfst aber auch Diskussionen anregen, Fragen stellen und mit anderen Paten und Freunden in Kontakt treten.💬👁️‍🗨️

Dieses informative Treffen dient dazu die Arbeit vor Ort anschaulicher, nahbarer und transparenter für dich zu machen, egal ob du schon Pate oder Spender bist oder es dir noch überlegen möchtest – wir freuen uns, wenn du dabei bist! 😊

Die aktuellen Termine und Links zu den Meetings findest du hier:

Dienstag, den 04. Juni 2024

Dienstag, den 13. August 2024

Dienstag, den 19. November 2024

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Weihnachtspost für alle!

Weihnachtspost für alle!

›Als 2023 dem Ende zuging, stand wieder unsere alljährliche Weihnachtsbriefaktion an. Aus Deutschland sind viele Briefe eingegangen – sowohl von Patinnen und Paten als auch von einigen stillen Mitlesern, die den Kindern eine Freude machen wollten und einen persönlichen Weihnachtsbrief an ein Kind geschrieben haben.

Die Freude über diese Briefe ist immer riesig und als Pate findest du die Fotos dazu in deinem internen Bereich.

Aber nicht nur aus Deutschland wurden fleißig Briefe geschrieben, auch unsere PMCO-Kinder haben einige Tage lang daran gearbeitet auf die Weihnachtspost von Deutschland zu antworten. Auf weihnachtlichem Briefpapier kamen also auch Briefe an die Paten in ihren internen Bereich geflattert.

Beim Lesen des Briefs von deinem Patenkind fällt dir vielleicht auf, dass kreatives und freies Schreiben nicht Teil des ugandischen Lehrplans ist. Aus diesem Grund ist es insbesondere für jüngere Schülerinnen und Schülern sehr schwer eigene Briefe zu verfassen. Die Lehrer möchten dieses Thema im nächsten Schuljahr mehr in den Fokus stellen, dennoch braucht es manche Hilfestellung, damit die Kids überhaupt ins Schreiben kommen.
Wundere dich also nicht, wenn nicht direkt auf deine Fragen eingegangen wurde, das wird sich in den nächsten Briefen und mit kommender Erfahrung sowie Training langsam aber sicher ändern.

Danke für all die wunderbaren lieben Briefe, für dein Verständnis, deine Geduld, Anteilnahme und Liebe für diese kleinen Menschen.

Wir wünschen euch einen guten Start ins neue Jahr!

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Wir fahren in den Zoo

Das erste Mal raus aus Mityana – wir feiern unsere Abschlussklasse und fahren in den Zoo!

›„Ich war noch nie am Strand, es ist wunderschön hier!“, „Ich wusste nicht, dass Elefanten wirklich sooo groß sind. Das sind ab jetzt meine Lieblingstiere!“, „Das ist das erste Mal, dass ich den Viktoriasee sehe!“ …Das sind nur einige der Kommentare unserer Abschlussklasse, die mit strahlenden Augen und einem riesengroßen Grinsen auf dem Gesicht nach dem Besuch im Zoo gefallen sind.

Sieben Schülerinnen und Schüler haben in diesem Schuljahr an unserer PMCO Grundschule die siebte und letzte Klasse besucht. Nach den Winterferien Anfang Februar werden diese Kids auf die weiterführende Schule gehen. Sie bleiben dabei weiterhin Teil des PMCO-Patenschafts-Programms und werden eine High School in Mityana besuchen.

Um diesen Wechsel und den erfolgreichen Abschluss der Grundschule gebührend zu feiern, haben wir einen Spendenaufruf gestartet mit dem Wunsch diesen sieben SuS einen Besuch im Zoo zu ermöglichen. Diese Idee stammt nicht von uns oder den Lehrern, sondern von den Siebtklässlern selbst. Vor einigen Monaten haben sie im Unterricht über das Thema „African Wildlife“ gesprochen und waren seitdem fasziniert vom Viktoriasee und den Tieren, die es in Uganda zwar gibt – aber noch niemand von ihnen zu Gesicht bekommen hat.

Die Tatsache, dass keiner der sieben Jugendlichen jemals Mityana verlassen hat und sie mit ihren 14 Jahren keine Ahnung haben, was sich hinter ihrer Stadtgrenze befindet, hat uns dazu bewegt den Wunsch der Siebtklässler zu unterstützen und einen Tag im Zoo zu verbringen.

Es war ein wunderschöner Tag mit so vielen Eindrücken, Emotionen und Erkenntnissen! Angefangen mit der Fahrt über die Autobahn und durch die Hauptstadt Kampala, bis hin zu all den Tieren und einem Restaurantbesuch direkt am Viktoriasee – es gab  für jeden der sieben Schülerinnen und Schüler eindrucksvolle persönliche Highlights und unvergessliche Momente.

Der Spendenaufruf, der über Social Media geteilt wurde, hat weit mehr als die benötigte Spendensumme eingebracht, sodass wir neben einem Besuch im Zoo auch noch kleine Abschlussgeschenke kaufen und eine richtige Abschiedsfeier mit der gesamten Schule organisieren konnten.

DANKE für deine Großzügigkeit!!!

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Bessere Schulnoten

Verbessertes Englisch

›Als wir vor mehreren Monaten intensive Bewerbungsgespräche mit potenziellen Lehrkräften führten, war eines der wichtigsten Kriterien ihre Sprachkenntnis – die Amtssprache Ugandas: Englisch. Es war uns wichtig, dass unsere LehrerInnen möglichst akzentfreies und fehlerloses Englisch sprechen, weil wir davon überzeugt sind, dass sie eine der wichtigsten Vorbildfunktionen für unsere Kinder sind.

In den Schulen Ugandas findet der Unterricht ausschließlich auf Englisch statt, sodass eigentlich alle Kinder nach mehreren Schuljahren perfektes Englisch sprechen sollten. Als wir dieses Jahr unseren Schulbetrieb gestartet haben, war die Sprache allerdings eine der größten Herausforderungen. Unsere LehrerInnen stellten sich der Herausforderung und arbeiteten neben dem regulären Lehrplan sehr intensiv an den Sprachfähigkeiten unserer SchülerInnen. Ohne die regionale Sprache „Luganda“ war es anfangs noch fast unmöglich sich mit unseren Kindern zu unterhalten und ein fließendes Gespräch zu führen, doch die herausragende Hingabe unserer Lehrer hat sich ausgezahlt. Unsere Kinder können entsprechend ihrem Alter nun einfache bis sehr komplexe Gespräche komplett auf Englisch führen und sich sehr gut mitteilen. Abgesehen von der Entwicklung in ihrem Selbstbewusstsein und der kindlichen Neugierde, hat sich die Kommunikationsfähigkeit enorm verbessert – dank der Arbeit und Hingabe unseres Teams.

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