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Ein Grund zum Feiern

Ein Grund zum Feiern

> Sarah erhält ihr medizinisches Diplom


> Diploma in Clinical Medicine and Community Health

Mit großer Freude, Stolz und Dankbarkeit dürfen wir diesen besonderen Moment teilen:
Unsere Vollzeit-Krankenschwester Sarah hat erfolgreich ihr
„Diploma in Clinical Medicine and Community Health“ abgeschlossen!

Dieser Meilenstein ist nicht nur ein persönlicher Erfolg für Sarah –
er ist ein Geschenk für unsere gesamte Schulgemeinschaft.


🩺 Was dieses Diplom bedeutet

Das „Diploma in Clinical Medicine and Community Health“ ist ein anerkannter medizinischer Abschluss in Uganda. Er qualifiziert dazu, eine umfassende medizinische Grundversorgung zu leisten – insbesondere in ländlichen Regionen, in denen Ärztinnen und Ärzte oft nicht erreichbar sind.

Während ihrer Ausbildung hat Sarah u. a. gelernt:

  • Krankheiten frühzeitig zu erkennen und zu behandeln

  • medizinische Entscheidungen verantwortungsvoll zu treffen

  • präventive Gesundheitsarbeit zu leisten

  • Familien und Communities aufzuklären und zu stärken

Dieses Wissen bringt sie nun direkt dorthin, wo es am dringendsten gebraucht wird – zu unseren Kindern.


🌱 Gesundheit vor Ort – jeden einzelnen Tag

Sarah ist schon seit einiger Zeit vollzeit auf unserem Campus im Einsatz.
Mit ihrem neuen Abschluss kann sie nun noch kompetenter, selbstständiger und verantwortungsvoller arbeiten.

Sie ist erste Anlaufstelle bei:

  • kleinen Verletzungen und akuten Erkrankungen

  • Fieber, Infekten und Notfällen

  • Gesundheitschecks und Impfaktionen

  • Gesprächen mit Eltern über medizinische Fragen

Darüber hinaus stärkt sie das Bewusstsein für Hygiene, Prävention und gesunde Ernährung – Themen, die für viele Familien neu und lebensverändernd sind.


💛 Eine Frau mit Herz, Kompetenz und Verantwortung

Was Sarah besonders macht, ist nicht nur ihr Fachwissen.
Es ist ihr Herz.

Für viele Kinder ist sie eine Vertrauensperson – jemand, der zuhört, beruhigt und da ist.
Sie kennt die Kinder nicht nur beim Namen, sondern oft auch ihre Geschichten, Sorgen und Lebensumstände.

In einem Land, in dem medizinische Versorgung für viele Menschen schwer erreichbar ist, bedeutet Sarahs Präsenz auf unserem Schulgelände Sicherheit, Würde und Hoffnung.


🙏 Danke – und ein Blick nach vorn

Wir gratulieren Sarah von Herzen zu diesem großartigen Erfolg und danken ihr für ihren täglichen, unermüdlichen Einsatz.

Gleichzeitig zeigt ihre Geschichte, wie wichtig es ist, lokale Mitarbeitende zu fördern und weiterzubilden. Denn nachhaltige Veränderung entsteht dort, wo Wissen wächst und Verantwortung übernommen wird.


🤝 Möchtest du Teil dieser Geschichte sein?

Mit deiner Patenschaft oder Spende hilfst du dabei,

  • medizinische Versorgung dauerhaft zu sichern,

  • Weiterbildungen wie diese zu ermöglichen

  • und Kindern eine gesunde, sichere Zukunft zu schenken.

Gemeinsam investieren wir in Menschen – und verändern Leben.

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Ein Schutz, der Leben rettet

Ein Schutz, der Leben rettet

> Die kostenlose Gelbfieber‑Impfaktion bei PMCO

Vor ein paar Wochen war bei uns auf dem Schulcampus eine besondere Stimmung spürbar: Es ging um Gesundheit, Fürsorge und einen Schutz, der weit über den Schulalltag hinaus wirkt. Denn gemeinsam mit dem Gesundheitsministerium der ugandischen Regierung wurde bei PMCO eine kostenlose Gelbfieber‑Impfaktion durchgeführt – für alle Kinder und Mitarbeitenden unserer Schule.

Diese Impfung kam nicht von ungefähr, sondern als Teil einer landesweiten Kampagne, mit dem Ziel, Menschen vor einer Krankheit zu schützen, die besonders in Afrika eine ernste Bedrohung darstellt. Uganda gilt als Hochrisikogebiet für Gelbfieber, eine Viruskrankheit, die durch Mücken übertragen wird und in schweren Fällen tödlich verlaufen kann. Deshalb hat das ugandische Gesundheitsministerium zusammen mit anderen Partnern eine breit angelegte Impfstrategie eingeführt, die darauf abzielt, so viele Menschen wie möglich – von 9 Monaten bis 60 Jahren – vor Gelbfieber zu schützen.


Was ist Gelbfieber und warum ist es so wichtig, sich zu impfen?

Gelbfieber ist eine Viruserkrankung, die durch infizierte Mücken übertragen wird. In Uganda und anderen tropischen Regionen Afrikas ist das Risiko einer Infektion wegen der dort heimischen Stechmücken‑Arten deutlich erhöht. Der Erreger verursacht bei Infizierten zuerst grippeähnliche Symptome wie hohes Fieber, Kopf‑ und Gliederschmerzen, Appetitlosigkeit und Erbrechen. In bis zu einem Drittel der schweren Fälle kann es zu Leberschäden, inneren Blutungen und sogar zum Tod kommen.

Was die Gelbfieberimpfung so wichtig macht, ist ihre hohe Wirksamkeit und Dauer: Eine einzige Dosis führt bei einer großen Mehrzahl der Geimpften innerhalb weniger Tage zu einem starken Schutz, der nach Expertenmeinung ein Leben lang anhält.  Deshalb ist sie auch integraler Bestandteil der routinemäßigen Impfprogramme in Uganda.


Wie die Impfaktion möglich wurde

Die Impfkampagne wurde vom ugandischen Gesundheitsministerium organisiert und von internationalen Partnern wie der WHO, UNICEF und Gavi unterstützt. Ziel solcher landesweiten Aktionen ist es, die Immunität in der Bevölkerung dauerhaft hoch zu halten und Ausbrüche von Gelbfieber frühzeitig zu verhindern.

Die Impfungen finden dabei nicht nur in Krankenhäusern statt, sondern gezielt auch in Gemeinden, Schulen und abgelegenen Regionen, um möglichst viele Menschen zu erreichen.

Für uns bei PMCO war es eine große Chance, diese Aktion direkt auf unseren Schulcampus zu holen. So konnten alle Kinder und Mitarbeitenden ohne lange Wege, ohne Kosten und in vertrauter Umgebung geimpft werden – in unserer neu errichteten Krankenstation.


Was diese Impfung für unsere Kinder wirklich bedeutet

Für unsere Kinder ist diese Impfung weit mehr als eine medizinische Maßnahme.
Sie ist ein Schutz für ihr Leben – und eine Chance, die sie ohne PMCO nicht gehabt hätten.

Viele unserer Patenkinder leben sehr abgelegen. Die nächsten Gesundheitsstationen sind oft stundenlang entfernt, Wege schwer passierbar und Transport kaum bezahlbar. Hinzu kommt:
Viele Eltern oder Betreuungspersonen sind Analphabeten und haben selbst nie Zugang zu medizinischer Aufklärung gehabt. Sie wissen oft nicht, was Impfungen sind, wozu sie dienen oder warum sie wichtig sind.

Ohne unser Schul- und Patenprogramm hätten diese Kinder niemals von der Impfaktion erfahren – geschweige denn daran teilnehmen können.

Durch PMCO bedeutet Schule deshalb nicht nur Bildung, sondern auch:

  • Zugang zu lebensrettender Gesundheitsvorsorge
  • Schutz vor Krankheiten, die sonst unbehandelt geblieben wären
  • Entlastung für Familien, die ihre Kinder nun sicher wissen
  • Würde und Wertschätzung: Deine Gesundheit zählt. Du bist wichtig.

Lernen fürs Leben

Genauso wertvoll ist, was über die Impfung hinaus bleibt:
Unsere Kinder lernen, medizinischen Maßnahmen zu vertrauen, Gesundheitsangebote wahrzunehmen und Verantwortung für sich selbst zu übernehmen. Dieses Wissen tragen sie weiter – in ihre Familien und später in ihre eigenen Gemeinschaften.

So wirkt eine Impfung nicht nur im Körper, sondern auch im Denken.
Sie schützt heute – und stärkt für morgen.

Werde Teil dieser Veränderung.
Hilf mit, dass Gesundheit kein Zufall bleibt, sondern selbstverständlich wird – für jedes Kind.

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Ein Herz, das bleibt

Ein Herz, das bleibt – unsere Krankenschwester vor Ort

> Vom ersten Pflaster bis zur eigenen Krankenschwester: Nachhaltige Veränderung, die Leben schützt.

Gesundheit ist die Grundlage für alles Lernen, Spielen und Wachsen.
Doch für viele Kinder in Uganda ist medizinische Versorgung keine Selbstverständlichkeit.

Immer wieder mussten wir erleben, dass Kinder wegen kleiner Infektionen, unbehandelter Wunden oder Fieber tagelang nicht am Unterricht teilnehmen konnten. Oft fehlte es nicht an Motivation – sondern schlicht an der Möglichkeit, rechtzeitig medizinisch betreut zu werden.


> Eine Krankenstation, die Leben verändert

Seit letztem Jahr haben wir auf unserem Schulgelände eine kleine Krankenstation aufgebaut.
Dort können Notfälle versorgt, Medikamente gelagert und Kinder in Ruhe gepflegt werden, wenn sie sich erholen müssen.

Der Grundstein dafür wurde durch Chris, unseren ersten Langzeit-Freiwilligen aus Deutschland, gelegt. Lies hier den Beitrag.
Mit seinem Wissen, Engagement und Herzblut hat er die medizinische Versorgung an unserer Schule aufgebaut – und damit die Basis geschaffen für das, was heute weiterwächst.

Seit einigen Monaten hat sich dieser wichtige Bereich nun weiterentwickelt:
Wir haben eine Vollzeit-Krankenschwester direkt auf dem Campus.
Sie ist von Montag bis Freitag da, kennt die Kinder persönlich und ist sofort zur Stelle, wenn jemand Hilfe braucht.


> Ihre Aufgaben – mehr als nur Erste Hilfe

  • Gesundheitschecks: Regelmäßige Kontrolle von Gewicht, Größe und Allgemeinzustand. So erkennen wir Mangelernährung oder Krankheiten frühzeitig.

  • Akutversorgung: Kleine Verletzungen auf dem Fußballfeld oder Kopfschmerzen im Unterricht – nichts bleibt unbeachtet.

  • Aufklärung & Prävention: Gespräche über Hygiene, gesunde Ernährung und Selbstfürsorge.

  • Vertrauensperson: Die Kinder wissen: Da ist jemand, der sich kümmert – und weiß, was zu tun ist, wenn es mir nicht gut geht.


> Veränderungen, die wir schon jetzt sehen

Seit die Krankenschwester bei uns ist, hat sich vieles verändert:

  • Die Kinder fehlen seltener im Unterricht.

  • Eltern sind entlastet.

  • Lehrer können sich stärker auf ihre pädagogischen Aufgaben konzentrieren.

Die dauerhafte medizinische Präsenz hat das Klima auf unserem Campus spürbar verändert – hin zu mehr Sicherheit, Fürsorge und Vertrauen.

Und das, was Chris im letzten Jahr begonnen hat, lebt weiter – jeden Tag, mit jeder Untersuchung, jedem Pflaster, jedem beruhigenden Wort.


> Damit Gesundheit selbstverständlich wird

Diese Arbeit ist ein Segen für unsere Kinder – und sie soll bleiben.
Damit wir die Stelle unserer Krankenschwester dauerhaft finanzieren können, brauchen wir Ihre Unterstützung.

Werde Teil dieser Veränderung.
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Ein Pflaster, das bleibt

Ein Pflaster, das bleibt – Chris’ Einsatz für unsere Kinder

>Was mit einem Koffer voller Verbandsmaterial und einem Herz voller Leidenschaft begann, ist nun Realität: 
Unsere Schule hat ihre eigene Krankenstation! 
Und das verdanken wir einem ganz besonderen Menschen – Chris, unserem ersten Langzeit-Freiwilligen aus Deutschland.


> Ein Rettungssanitäter mit Vision

Schon bei seinem ersten Besuch im vergangenen Jahr brachte Chris nicht nur medizinisches Wissen mit, sondern auch eine klare Vision: 
Kein Kind soll im Krankheitsfall ohne Hilfe dastehen.

In einem Umfeld, in dem der nächste Arzt oft viele Kilometer entfernt ist, können schon kleine Infekte gefährlich werden – ganz zu schweigen von Malaria, Verletzungen oder Unfällen im Schulalltag. Chris begann, die Grundlagen für eine eigene kleine Krankenstation zu schaffen.

Dank einer Extra-Spende konnten passende Räumlichkeiten gebaut werden, die er gemeinsam mit unserem Team einrichtete und ausstattete.


> Zurück in Uganda – und bereit, zu Ende zu bringen, was begonnen wurde

Im März dieses Jahres kam Chris für drei Wochen zurück. Mit großem Einsatz, Fachwissen und Herzblut hat er die Arbeit fortgeführt – und eine funktionierende Schul-Krankenstation aufgebaut:

✔ Für jedes Kind wurde eine Krankenakte angelegt
✔ Gesundheitschecks für alle Schüler und Mitarbeitenden – unsere Kindergartenkinder erhielten das zum allerersten Mal in ihrem Leben!
✔ Erste-Hilfe-Kurse für Mitarbeitende – praxisnah und wirkungsvoll


> Vom Projekt zur nachhaltigen Lösung

Das vielleicht Wertvollste: Chris hat Verantwortung nicht nur übernommen, sondern auch weitergegeben.
Unsere Mitarbeiterin Auntie Josephine, die bereits medizinische Erfahrung mitbrachte, wurde von ihm intensiv geschult. Heute ist sie das Gesicht unserer Krankenstation – und gibt ihr Wissen weiter.

So entsteht echte Nachhaltigkeit: Wissen, das bleibt. Hilfe, die wächst.


> Unsere kleine Krankenstation – gut ausgerüstet für den Alltag

Dank Chris ist die Station heute ausgestattet mit:

  • einer Waage für Gewichtskontrollen

  • Malaria-Schnelltests

  • Verbandsmaterialien und Schmerzmitteln

  • einem Blutdruckmessgerät

  • einem speziellen Abfalleimer für sichere Entsorgung

  • und vielem mehr

Was wie eine einfache Liste klingt, ist in Wahrheit ein riesiger Schritt für die Gesundheit und Sicherheit unserer Kinder.


> Danke, Chris – für Mut, Herz und Wirkung

Lieber Chris – du hast nicht nur medizinisches Wissen mitgebracht, sondern eine Welle der Veränderung ausgelöst.
Du hast aufgebaut, befähigt, inspiriert. Und wir sehen jetzt schon: Deine Arbeit trägt Früchte.
Jedes versorgte Pflaster. Jedes diagnostizierte Fieber. Jede beruhigte Mutter.


> Ein Anfang, der uns weit blicken lässt

Die Krankenstation ist ein großer Schritt – aber noch lange nicht das Ende. Wir träumen davon:

  • die medizinische Versorgung auf dem Campus auszubauen,

  • weitere Schulungen für Eltern und Interessierte anzubieten,

  • langfristig ein Netz lokaler Helferinnen und Helfer aufzubauen,

  • und eine mobile Krankenstation für die umliegenden Dörfer ins Leben zu rufen.

Denn Gesundheit ist kein Luxus – sie ist ein Recht.


👉 Wenn du helfen möchtest, dieses Projekt weiter voranzubringen – ob als Spender, Unterstützer oder Freiwilliger – melde dich bei uns.

Gemeinsam machen wir den Unterschied – Herzschlag für Herzschlag.

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Zahnhygiene

Zähne putzen leicht gemacht

›Heute besuchen wir bei einem unserer Hausbesuche eine Familie, in der allein die Oma verantwortlich ist für ihre 6 Enkelkinder. Wir haben ein kleines Paket dabei mit Dingen für den alltäglichen Gebrauch.

Die Oma nimmt die Dinge dankbar an. Dann greift sie in die Tüte hinein und zieht eine Tuba Zahnpasta heraus. Verschüchtert schaut sie sich um und winkt einen unserer Teammitarbeitet zu sich hinters Haus.

Diese Oma kann nicht lesen und kann nicht entziffern, was auf der Tube Zahnpasta steht. Sie weiß nicht was es ist und es ist ihr unangenehm vor allen nachzufragen.

In Ruhe erklärt unser Mitarbeiter, worum es sich handelt und wie man Zahnpasta benutzt. Die Oma ist begeistert und umarmt ihn vor Freude, denn so etwas großartiges hat sie selbst noch nie benutzt.

Dinge, die für uns oft alltäglich und normal sind, sind es für Menschen in abgelegenen Dorfgemeinschaften in Uganda nicht. Oft haben die Menschen sehr schlechte Zähne, und verstehen den Grund nicht. Auch haben sie kein Geld, um sich bei Schmerzen einen Zahnarztbesuch zu leisten, wenn es denn einen in erreichbarer Entfernung gäbe. Die einzige Konsequenz: der kaputte und schmerzende Zahn wird rausgezogen!

So kommt es, dass schon viele junge Menschen wenig oder sehr schlechte Zähne haben. Eine nicht seltene Todesursache in Uganda ist auch eine schwere Infektion durch nicht behandelte Zahnprobleme.

Um dem entgegenzuwirken, verteilen wir in der Schule Zahnbürsten, Zahnputzbecher und Zahnpasta an all unsere Kinder und schulen sie im Zähneputzen. Jeder Schüler hat nun seinen eigenen Becher und die Kinder putzen sich in der Schule zweimal am Tag die Zähne.

So simpel und doch so ausschlaggebend. Und das ist alles möglich durch deine Spende. Vielen Dank, dass so etwas durch deine Unterstützung möglich ist!

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Erste Hilfe Station

Unser Campus bekommt eine Krankenstation

›Vor ein paar Monaten haben wir mit dem Bau einer kleinen Krankenstation für unseren PMCO-Campus begonnen. Hier können in Zukunft Kinder, Lehrer und auch Familienangehörige Erste-Hilfe-Leistungen in Anspruch nehmen. Dies alles ist möglich durch deine Spende!

Malaria Tests, Wundversorgung, Fiebermessen und andere kleine Maßnahmen können wir hier nun leisten. Die Krankenstation wird nicht nur mit medizinischem Equipment ausgestattet, sondern auch mit Akten für jedes Kind, sodass wir die Krankengeschichte von jedem unserer Kids kennen und nachvollziehen können. Dadurch können wir sicherstellen, dass wir eine bestmögliche Erstversorgung gewährleisten können.

Der 13qm große Raum wird aber nicht nur ein Ort für Erste-Hilfe sein, sondern auch ein Raum, in dem sich einzelne Kinder zurückziehen können, wenn sie mal einen Ort brauchen, um durchzuatmen.

Durch die schweren Regenfälle über den Sommer haben sich die Bauarbeiten etwas verzögert, aber wir freuen uns darauf die Station Anfang nächsten Jahres gemeinsam mit dem Kindergarten einzuweihen!

Danke, dass du Teil dieser Arbeit bist und dadurch nicht nur schulische – sondern auch medizinische Versorgung für die Kinder und die umliegenden Villages möglich ist!

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neue Moskitonetze

Bye bye, Malaria!

›Malaria ist und bleibt leider eine der häufigsten Todesursachen in Uganda – vor allem für Kinder in ländlichen Gebieten. Auch unsere Kids und Familien sind immer wieder davon betroffen, das bleibt in dieser Region leider nicht aus.

Dennoch kann man präventiv einige Vorsichtsmaßnahmen durchführen wie z.B. IMMER unter Mückennetzen zu schlafen. Die Wichtigkeit dieser Maßnahme ist den Familien oft nicht klar, weil nicht einmal bekannt ist, wie Malaria überhaupt übertragen wird.

Aus diesem Grund haben wir vor zwei Jahren ein Eltern-Training gestartet, was sich insbesondere mit dem Thema Gesundheit und Hygiene befasst. Oft sind für bestimmt Themen dann auch die Kinder dabei, sodass alle die gleichen Informationen bekommen und umsetzen können.

In dem Zusammenhang verteilen wir auch in regelmäßigen Abständen Mückennetze an die Familien, sodass das gelernte auch direkt praktisch umgesetzt werden kann. Ein Netz kostet umgerechnet ca. drei Euro und dank deiner Unterstützung können wir dieses einfache Hilfsmittel verteilen und Malaria entgegenwirken. Seitdem wir unsere Maßnahmen durch Wissensvermittlung und Verteilung der Netze begonnen haben, ist die Malariarate bei unseren Patenkindern enorm zurückgegangen!

DANKE, dass du einen Unterschied machst! Übernehme noch heute eine Krankenfondpatenschaft und ermögliche noch mehr Schulungen und praktische Hilfe.

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Ebola in Uganda – was nun?!

Ebola

›Auch in Deutschland ist es mittlerweile in den Nachrichten: Es gibt einen neuen Ebola-Ausbruch in Uganda – den größten seit knapp 10 Jahren.
Bisher sind etwas mehr als 100 Todesfälle bekannt und die Krankheit hat sich in mehreren Distrikten ausgebreitet, auch in unserem PMCO-Distrikt Mityana und der Hauptstadt Kampala.

Aber was ist Ebola überhaupt, wie beeinflusst es unsere Arbeit und unser Team vor Ort und wie kann man von Deutschland bestmöglich unterstützen?!

Wir haben ein paar Infos zusammengeschrieben:

 

Was ist Ebola?

Das Ebola Virus gehört zu den gefährlichsten Erregern der Welt. Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) sterben durchschnittlich 50 Prozent der an Ebola erkrankten Menschen.

Es ist eine seltene und lebensbedrohliche Infektionskrankheit, die durch das gleichnamige Ebola Virus ausgelöst wird. Ebola äußert sich zunächst in grippeähnlichen Symptomen und kann im Krankheitsverlauf bis zum Organversagen oder eine Entzündung des Gehirns und unbehandelt in der überwiegenden Mehrzahl zum Tode führen. Bisher ist das Ebola Fieber ausschließlich in afrikanischen Ländern südlich der Sahara aufgetreten.

Übertragen wird Ebola ausschließlich durch direkten körperlichen Kontakt zu Infizierten oder Verstorbenen, insbesondere durch Blut, Speichel, Schweiß, Urin oder andere Körperflüssigkeiten. Eine Übertragung durch die Luft findet – anders als bei z.B. bei COVID 19 – beim Ebola Virus nicht statt. Erst mit dem Auftreten der ersten Symptome gilt ein infizierter Mensch als ansteckend. Je stärker die Symptome im Krankheitsverlauf auftreten, desto höher ist auch die Ansteckungsgefahr.

(Quelle: Malteser International, zuletzt aufgerufen: 07.11.22)

 

Wie beeinflusst Ebola unsere Arbeit und unser Team vor Ort in Uganda?

Unser PMCO-Distrikt Mityana grenzt direkt an Mubende, den Distrikt, in dem dieses Jahr der erste Ebola-Fall bekannt wurde. Aus diesem Grund wurde Mityana vor einigen Wochen als Risikogebiet eingestuft und es wurde von Menschenansammlungen und Kontakten abgeraten.

Aus diesem Grund haben wir unsere Trips vor Ort auf ein Minimum reduziert. Es finden nach wie vor wöchentliche Besuche der Küchenbaustelle auf dem Schulcampus statt, aber zurzeit es gibt keine Elterntreffen oder monatlichen Geburtstagspartys. Unseren Kids geht es aber gut! Wir sind im regelmäßigen Kontakt mit den Eltern und der Schulleitung unserer Partnerschule von PMCO. Die Kinder sind noch bis Mitte November in der Schule, bevor der letzte Schulterm endet und es in die verdienten Weihnachtsferien geht.

Ob wir eine Weihnachtsfeier haben können, ist immer noch unklar, denn wir möchten uns natürlich an die Empfehlungen des Gesundheitsministeriums halten und keinen Risikofaktor für die Community darstellen.

Auch unserem Team in Kampala und unseren Bauarbeitern in Mityana geht es gut – es wird wieder mehr darauf geachtet sich die Hände zu desinfizieren und vorsichtiger zu sein mit wem man sich trifft. Aber das sind wir bereits aus den letzten zwei Jahren gewohnt.

 

Wie kannst DU aus Deutschland unterstützen?

Der Großteil der Bevölkerung in Uganda hat keine Krankenversicherung und es kommt nicht selten vor, dass die medizinische Versorgen verwehrt wird, wenn nicht in Vorkasse getreten werden kann.

Unsere Familien in Mityana leben unterhalb der Armutsgrenze. Medizinische Versorgung ist somit nicht gewährleistet – aus finanziellen Gründen, aber auch aufgrund unzureichender Verfügbarkeit und Ausstattungen von medizinischen Einrichtungen in der Umgebung.

Zusätzlich fehlt es oft an grundlegender Aufklärung zum Thema Hygiene, wodurch sich Krankheiten wie Ebola in solchen Gegenden sehr schnell ausbreiten können.

Was hier am effektivsten und besten hilft:

  1. Eine Patenschaft, welche die Krankenversicherung für unsere Kinder abdeckt! Mit nur 20€ pro Monat ist die medizinische Versorgung für ein Kind und die Familie gesichert und im Fall eines Krankheitsfalles (z.B. Ebola) ist dafür gesorgt, dass das Kind zu einem guten Arzt oder Krankenhaus gebracht wird und ggf. nötige Medikamente bekommt.
  2. Unabhängige Spenden für unsere Elternprogramme, in denen wir durch regelmäßiges Training in Themen wie Hygiene sensibilisieren können.

Zusammen haben wir schon viel geschafft und gemeinsam schaffen wir es auch unsere PMCO-Kinder vor Ebola zu schützen!

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HUNGER CRISIS IN UGANDA

The whole world suffers from this war

The war is also making itself felt in Uganda. Wheat and cooking oil prices are climbing remarkably. But here the poor suffer the most, because until recently they did not earn any money due to the Corona crisis. Now their daily wages are barely enough for a necessary meal. All our children come from such families. Through our emergency aid during the two-year lockdown in Uganda, we were able to ensure their survival.

The PMCO children receive regular meals at school. But on weekends and during vacations, the relatives with whom the children then live try to provide food. For many of our families, this is hardly possible, especially with the current price increases.

We only accept needy families into our school program, but couldn’t stand by for long and see that while this allows us to pay the children’s school fees, everything else essential to life is missing from the children and their families. That is why we started a living sponsorship some time ago.

If you feel the same way as we do and it tears your heart apart that the poorest of the poor are suffering even from wars thousands of miles away, and there is no way to escape from malnutrition, forced marriage and modern slavery, then sign up for a living sponsorship today. Because despite the terrible war in Ukraine, we will not forget the rest of the world. Today more than ever, children need our protection.

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HUNGERKRISE IN UGANDA

Unter diesem Krieg leidet die ganze Welt

› Auch in Uganda macht sich der Krieg bemerkbar. Weizen- und Speiseölpreise klettern bemerklich hoch. Aber hier leiden die Armen am meisten, denn sie haben noch bis vor kurzem durch die Coronakrise kein Geld verdient. Nun reicht ihr Tageslohn kaum noch für eine notwendige Mahlzeit. Alle unsere Kinder kommen aus solchen Familien. Durch unsere Soforthilfen während dem zweijährigen Lockdown in Uganda konnten wir ihnen das Überleben sichern.

Die PMCO-Kinder erhalten in der Schule regelmäßige Mahlzeiten. Doch am Wochenende und in den Ferien versuchen die Verwandten, bei denen die Kinder dann leben, für Nahrungsmittel zu sorgen. Vielen unserer Familien ist das kaum möglich, besonders durch die aktuellen Preissteigerungen.

Wir nehmen ausschließlich bedürftige Familien in unser Schulprogram auf, aber konnten nicht lange zusehen, dass wir dadurch die Schulgebühren der Kinder zwar bezahlen können, aber alles andere an Lebenswichtigem bei den Kindern und deren Familien fehlt. Daher haben wir vor einiger Zeit eine Lebenshaltungspatenschaft ins Leben gerufen.

Wenn es dir so geht wie uns und es dir das Herz zerreißt, dass die Ärmsten der Armen selbst unter Kriegen tausende Kilometer weit entfernt leiden, und keine Möglichkeit besteht um vor Unterernährung, Zwangsheirat und moderner Sklaverei zu fliehen, dann schließe noch heute eine Lebenshaltungspatenschaft ab. Denn trotz dem schrecklichen Krieg in der Ukraine werden wir nicht den Rest der Welt vergessen. Heute mehr denn je brauchen Kinder unseren Schutz.

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